Bad Dürkheim Leistadter Frauen voll im Saft
«BAD DÜRKHEIM.» Mit einem respektablen zweiten Platz haben die Fußballfrauen des FC Leistadt am Wochenende die Hallenfutsal-Meisterschaft Vorderpfalz abgeschlossen. Ohnehin scheinen sie auf einem guten Weg. Nach der Bezirksliga-Hinrunde auf dem Feld rangieren sie hinter dem FV Freinsheim punktgleich auf Platz fünf. Sieben von elf Spielen gewannen die Frauen.
Das ist für uns ein recht gutes Ergebnis, obwohl mehr drin gewesen wäre, berichtet Christian Vogelei, der die Mannschaft seit zwei Jahren trainiert. „Leider hatten wir am Ende der Hinrunde mit Verletzungspech zu kämpfen, außerdem mussten zwei Spielerinnen beruflich ins Ausland, so dass am Ende dauerhaft vier Spielerinnen gefehlt haben“, so der Coach weiter. Am Ende bestand der Kader nur noch aus 16 Spielerinnen und die Luft war irgendwie raus. Neben einigen älteren Spielerinnen bilden die ehemaligen B-Juniorinnen das Grundgerüst der Mannschaft. Das Durchschnittsalter liegt bei knapp 22 Jahren. Auf das Heranführen der jungen Spielerinnen in die Frauenmannschaft und die damit verbundene gute Jugendarbeit ist man in Leistadt ganz besonders stolz. Momentan sucht man neue jugendliche Spielerinnen, um diese erfolgreiche Arbeit fortzuführen. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hat der Leistädter Trainer. Der gebürtige Mainzer legt viel Wert auf eine sportlich hochwertige Ausbildung. Er möchte den Frauen ein gutes Gefühl vermitteln, wobei ihm Tugenden wie Wertschätzung, Disziplin und gegenseitige Anerkennung wichtig sind. Dann entstehe das für eine Mannschaft so wichtige Zusammengehörigkeitsgefühl. Gemeinsame Abendessen oder auch Abschlussfahrten am Ende der Saison tragen ihr Übriges zum Teambuildingprozess bei. Vogelei, der wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Kaiserslautern ist, berichtet, dass man zum Frauenfußballtrainer geboren sein und ein hohes Maß an Empathie und Einfühlungsvermögen an den Tag legen muss. Auf die kommenden Ziele angesprochen, berichtet der Übungsleiter, der im Besitz der B-Lizenz ist, dass man mit einem guten Gefühl in die Rückrunde gehe, möglichst viele Spiele gewinnen möchte, um oben mitzuspielen. Die Spielerinnen stünden voll im Saft und sind fit, denn es wurde, von einer zweiwöchigen Weihnachtspause abgesehen, kontinuierlich weitertrainiert. Ihre gute körperliche Verfassung können die Spielerinnen bei ihrem ersten Spiel nach der Winterpause am dritten März in Herxheimweyher unter Beweis stellen. Die Südpfälzerinnen liegen auf Platz elf. Für die Vogelei-Mannschaft kann es höchstens noch um die Vizemeisterschaft gehen. Zu weit enteilt ist Tabellenführer TuS Lachen-Speyerdorf.