Bad Dürkheim Langjähriger Dürkheimer Volksbank-Chef Rudolf Keller verstorben

Nach der Banklehre bei der Neustadter Volksbank und einem darauffolgenden nebenberuflichen Studium an der Bankakademie nahm der gebürtige Edenkobener am 1. Juli 1960 als zweites Vorstandsmitglied seine Tätigkeit bei der Dürkheimer Volksbank auf. 1975 wurde er Vorstandsvorsitzender des Geldinstituts. Keller begleitete 1989 die Fusion der Dürkheimer Volksbank mit der damaligen Raiffeisenbank Wachenheim zur VR Bank Bad Dürkheim, deren Vorstandssprecher er wurde. 1999 wurde Keller in den Ruhestand verabschiedet.
Keller war unter anderem Mitglied der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer, Vorsitzender der Emil und Martha Schlarb-Stiftung sowie Mitglied des Aufsichtsrats des psychosomatischen Klinik. Im genossenschaftlichen Bereich hatte er 15 Ehrenämter inne. Keller erhielt eine Reihe von Auszeichnungen: So war er Träger der Konradus-Medaille der Stadt Bad Dürkheim, bekam die Wirtschafstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz, das große Ehrenschild des Landkreises und den Ehrenbrief des Genossenschaftsverbands.
Der passionierte Fußballer liebte den Mannschaftssport. Er war seit 1965 Mitglied beim Dürkheimer Hockeyclub und später Ehrenmitglied aufgrund seines Engagements als Fördervereinsvorsitzender. Er hat die „Wall of Fame“ im Reinfranksaal zusammengestellt, die Exponate herstellen lassen und installiert. Auch die Spiele der Ersten Herrenmannschaft besuchte er, so lange es ihm möglich war. „Seinen“ DHC unterstützte er regelmäßig. Neben dem DHC lag ihm besonders der VfL Neustadt am Herzen, für den er zu Oberliga-Zeiten selbst am Ball war. Keller hinterlässt eine Frau, zwei erwachsene Kinder und drei Enkel.