Bad Dürkheim Kulturmagazin: Sand und Acrylfarbe: Podradsky stellt aus

„Gelb-rot-blau“
»Gelb-rot-blau«

Großformatige Arbeiten mit Sand und Acrylfarbe zeigt Ursula Podradsky am Sonntag, 11., und Sonntag, 18. Juni, jeweils 14 bis 18 Uhr, in der Lutherischen Kirche in Wachenheim. Die Werke, die in ihrer Ausstellung „primär“ zu sehen sind, sind laut Künstlerin seit dem Jahr 2000 entstanden. Sie beschreibt ihre Techniken so: „Sand vermittelt eine haptisch greifbare Struktur und unterstreicht meine archaisch anmutende Arbeitsweise. Es sind Codes zu erkennen, die der Blindenschrift entlehnt sind, und eine neue, sinnenhafte Erfahrung aus dem abstrahierten Spiel von Menschenbild und Zeichen, von Bild und seiner Auflösung erkennen lassen.“ Veranstalter ist die Verbandsgemeinde Wachenheim in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein „Kunst im Dreiecke“. Ursula Podradsky aus Lustadt ist während der Öffnungszeiten der Ausstellung anwesend. Das Theater an der Weinstraße, das am Samstag um 20.30 Uhr die Premiere von „Kasimir und Maroline“ in einer Inszenierung von Susanne Schmelcher in der Klosterruine Limburg aufführt, hat für dieses Jahr noch eine Vorankündigung: Es gibt ein Geschenk für jeden Besucher, der im Winzerkittel erscheint: einen „Kasimir-und-Karoline-Dubbeglasorden“. Roland Schimmelpfennigs Stück „An und Aus“ eröffnet in der Mannheimer Inszenierung von Schauspielintendant Burkhard C. Kosminski das Eurokontext Festival des Slowakischen Nationaltheaters in Bratislava. Das Festivalthema 2017 lautet „A Civilsation Threatened By Civilization“, eine Zivilisation bedroht sich selbst. Das Gastspiel des Nationaltheaters findet am Samstag, 10. Juni, am Slowakischen Nationaltheater statt. Schimmelpfennigs Stück, das auf die Nuklearkatastrophe von Fukushima reagiert, erlebte in Mannheim seine deutschsprachige Erstaufführung. Es schildert am Beispiel von drei Paaren die Folgen eines Reaktorunfalls. In der Mannheimer Inszenierung spielen Sven Prietz, Anne-Marie Lux, Katharina Hauter, Stefan Reck, Ragna Pitoll, Fabian Raabe, Hannah Müller und Reinhard Mahlberg.

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