Bad Dürkheim Kulturmagazin: Ingrid Würtz feiert Achtzigsten mit Musik

Die Sopranistin Ingrid Würtz gibt anlässlich ihres 80. Geburtstags am Samstag, 18 Uhr, ein Konzert im Freinsheimer Von-Busch-Hof. Die Sängerin aus Weisenheim am Berg, die heute ihren Geburtstag feiert, wird dabei vom Pianisten Andreas Benend am Flügel begleitet. Würtz singt Lieder von Mendelssohn, Mozart, Bizet, Mascagni und Schubert. Mit diesem Abend, den sie unter das Motto „Lieder der Romantik“ gestellt hat, wird sie ihre Liederabend-Karriere vermutlich beenden. Ihre sängerische Laufbahn begann 1968 am Staatstheater Saarbrücken. Von dort wechselte sie an die Königliche Oper Brüssel und später nach Köln. Es folgten Gastspiele und Liederabende. Dazu kamen Rundfunkaufnahmen beim damaligen SWF, bei Radio Moskau und Hilversum, sowie CD-Aufnahmen. Kartenreservierung: 06353 8833. . Die schreckliche Lage der Zivilbevölkerung in Syrien und die Untätigkeit der übrigen Welt hat das Mannheimer Literaturfest „lesen.hören“ dazu bewogen, dem vom Bürgerkrieg erschütterten Land eine besondere Veranstaltung zu widmen. Mit Literatur, Musik und Gesprächen soll am Sonntag, 4. März, 18 Uhr, in der Alten Feuerwache auf die Verbrechen an der Zivilbevölkerung aufmerksam gemacht werden. Mit dabei sind der Schriftsteller Nather Henafe Alali, der Journalist Jörg Armbruster, die Popakademie und die Initiative „Mannheim sagt Ja!“. Im Anschluss soll es eine Mahnwache auf dem Alten Messplatz geben. Ihren jüngsten Roman „Halali“ stellt Ingrid Noll heute um 20.30 Uhr in der Mannheimer Thalia Buchhandlung auf den Planken vor. Die Grande Dame des deutschen Krimis schickt darin die Sekretärinnen Karin und Holda im Bonn der Nachkriegszeit auf Männerjagd. Die beiden Freundinnen mit Fantasie und Power werden jedoch ebenfalls verfolgt – von einer ganz besonderen Sorte Romeos. Ingrid Nolls neuer Roman „Halali“ ist eine verrückte Mischung aus Kriminalkomödie und Agentenroman. Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt sofort zu Bestsellern wurden. „Die Häupter meiner Lieben“ wurde mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet und, wie einige andere ihrer Romane, auch verfilmt.