Bad Dürkheim Kreis und quer: Weinkunde aus Bayern probiert allzu ausgiebig

Noch mal gutgegangen, überschrieb die Polizei die gestrige Meldung über einen Mann aus Bayern, der Passanten auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarkts aufgefallen war. Weil er offensichtlich ein eher wackeliges denn gestandenes Mannsbild abgab und sich zudem so an einem Wagen aufhielt, als wenn er ihn trotz seines Zustands benutzen wollte. Den herbeigeeilten Polizeibeamten erzählte der in der Tat alkoholisierte 68-Jährige, dass er sich in Wachenheim aufhalte, um seine alljährlichen Weineinkäufe hier zu tätigen. Da er die guten Tropfen an dem Tag augenscheinlich allzu ausgiebig probiert hatte, wurde sein Autoschlüssel einbehalten. «Bad Dürkheim.» Zu einer „Filiale der Zukunft“ wird die Aldi-Niederlassung im Dürkheimer Gewerbegebiet Bruch derzeit umgebaut. Das teilte die Pressestelle des Unternehmens gestern auf Anfrage mit. Laut Aushang dauern die Arbeiten noch bis Mitte August an. Die Modernisierung solle den Einkauf künftig zum „Erlebnis machen“, heißt es. Zum Konzept zählten unter anderem eine „Reihe zeitgemäßer Extras“ wie etwa eine „Coolbox“: In dem Kühlregal werden vorgekühlte Convenience-Artikel wie Wraps, Salate und Sushi sowie Kaltgetränke vorgehalten. Nach und nach würden alle Filialen umgestaltet, so die Pressestelle des Konzerns. Seit 2015 modernisiere Aldi Süd seine Läden, bis 2019 soll der Prozess abgeschlossen sein. Zum Zuständigkeitsbereich der regionalen Zentrale in Kirchheim zählen 52 Discountläden. Seit 2013 steht der Reisemobil- und Wohnwagenhersteller Knaus Tabbert mit Sitz im Bayerischen Wald unter der Leitung von Wolfgang Speck (56), der auch in Freinsheim ein Zuhause hat. Seitdem hat sich der Umsatz des Unternehmens verdoppelt. Speck, der aus Frankenthal stammt, war zuvor bei einem österreichischen Automobilzulieferer tätig. Wochenende/Ratgeber Verkehr