Bad Dürkheim kreis und quer: Schwächeanfall: Senior fährt in Mandelbäume

Weil er einen Schwächeanfall erlitten hat, ist ein 81-jähriger aus Deidesheim gestern in zwei Mandelbäume zwischen Bad Dürkheim und Wachenheim gefahren. Der Mann wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht, die Straße war etwa eine Stunde lang voll gesperrt. Der Senior war nach Polizeiangaben gegen 15.30 Uhr auf dem Weg nach Wachenheim mit seinem Mercedes von der Fahrbahn abgekommen. Einen ersten Mandelbaum fuhr er um, am zweiten blieb er hängen. Die Dürkheimer Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 16 Mann im Einsatz. Die Einsatzkräfte schnitten das Dach des Mercedes auf, um den Deidesheimer aus dem Auto zu bekommen. Das Allergie-Mobil des Deutschen Allergie- und Asthmabunds (DAAB) macht morgen, Donnerstag, von 10 bis 16 Uhr auf dem Bahnhofsplatz Station. Die fahrenden Beratungsstellen bieten Rat und Informationen zu Allergien, Asthma und Neurodermitis. Am Allergie-Mobil stehen Beratungskräfte den Ratsuchenden zur Verfügung und bieten außerdem eine kostenlose Lungenfunktionsmessung sowie Ratgeber, Zeitschriften und weitere Informationen zu den Themen an. „Allergien müssen möglichst frühzeitig bekämpft werden, damit aus einem Heuschnupfen kein Asthma wird“, heißt es in einer DAAB-Mitteilung. Gräserpollen gehören zu den wichtigsten Auslösern von Heuschnupfen. Die Blüte der Gräser beginnt meist bereits im Mai und dauert bis zum Oktober an. Die Fragen zu Allergien auf Pollen, Nahrungsmitteln, Hausstaubmilben, Duftstoffen oder zu Asthma, Neurodermitis, Laktose, Fruchtzucker, Gluten und Co. nehmen stetig zu, berichten die Experten. Die Allergie-Mobile des Bunds absolvieren bundesweit rund 250 Termine jährlich. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund ist seit 1897 als Patientenverband für Kinder und Erwachsene mit Allergien, Asthma, Neurodermitis und Urtikaria aktiv. In der Gemeinde finden am Sonntag nicht nur Kommunal- und Europawahlen sowie eine Bürgermeisterwahl statt: Junge Leute zwischen 14 und 18 Jahren sind von 12 bis 18 Uhr aufgerufen, im Dorfgemeinschaftshaus drei Jugendsprecher zu wählen. „Die Idee ist, dass schon die 14-Jährigen lernen, wie so eine Wahl abläuft“, erklärt Ortsbürgermeister Georg Welker. Die Jugendsprecher sollen laut Welker mindestens zweimal im Gemeinderat angehört werden und die Belange der Jugendlichen im Ort vertreten. Ziel sei es, diese stärker in Entscheidungen einzubinden.