Bad Dürkheim Kreis und Quer: Polizei sucht weiter nach ausgebüxter Kuh

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Die Polizei sucht immer noch nach einer Kuh, die am späten Mittwochabend zwischen Deidesheim und Wachenheim entlaufen war. Sie war mit weiteren Kühen ausgebüxt und im Bereich der B 271 unterwegs. Laut Polizei besteht die Gefahr, dass das Tier auf die Bundesstraße läuft; die Beamten bitten Autofahrer daher, in diesem Bereich vorsichtig zu fahren. Die Polizei hatte am Mittwochabend einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera im Einsatz, um die Tiere zu finden. Beim Zusammenstoß mit einer Regionalbahn wurde eine Kuh verletzt und später durch die Polizei getötet. Zwei weitere Kühe erlegte ein Jäger. Ein Betrunkener hatte in der Nacht zum Donnerstag eine wegen der entlaufenen Rinderherde aufgestellte Absperrung ignoriert und damit Wachenheimer Feuerwehrkräfte gefährdet. Seit Dienstag wird ein 48-jähriger Mann vermisst. Die Polizei schließt nicht aus, dass sich Danielo Merlo aus Edenkoben in Lebensgefahr befindet. Der Vermisste hatte sich zuletzt in der Klinik Sonnenwende in Bad Dürkheim aufgehalten. Der Mann ist laut Polizei etwa 1,75 Meter groß, schlank, wiegt etwa 66 Kilo und spricht Deutsch mit italienischem Akzent. Wer Hinweise zum Aufenthalt des Vermissten geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Neustadt unter der Telefonnummer 06321 854-0 in Verbindung zu setzen. Mit Blessuren endete die Kollision eines Motorradfahrers mit einem Reh: Wie die Polizei mitteilte, befuhr ein Motorradfahrer aus Erpolzheim am Donnerstag gegen 5.30 Uhr die L 526 von Erpolzheim kommend in Richtung Feuerbergkreuzung. Dort lief etwa 400 Meter vor der Kreuzung ein Reh auf die Fahrbahn und wurde von dem Motorrad erfasst. Dessen Fahrer kam zu Sturz und verletzte sich am Bein. Nach ambulanter Behandlung konnte der Erpolzheimer das Krankenhaus verlassen. Bereits 16 Wildunfälle nahm die Polizei Bad Dürkheim bisher allein im Monat Juni auf. Die Beamten geben Verkehrsteilnehmern Tipps für das richtige Verhalten: Wird durch Warnschilder „Wildwechsel“ angezeigt, sollten Sie die Geschwindigkeit verringern. „Die größte Gefahr droht in der Morgen- und Abenddämmerung, während der Nacht und bei Nebel“, informiert die Polizei. Wenn ein Tier erkannt werde, sollte man immer mit „Nachzüglern“ rechnen.

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