Bad Dürkheim Kreis und Quer: Partnerschaft mit Schwetzingen zugestimmt

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Schwetzingen

wird vollwertige Partnerstadt von Wachenheim. Der Stadtrat hat nun seine Zustimmung gegeben. Bei einem Festakt in der Partnerstadt wird Bürgermeister Torsten Bechtel (CDU) am 21. April die Urkunde unterschreiben. Wie berichtet, sind die beiden Städte bereits seit 1953 durch eine Weinpartnerschaft miteinander verbunden. Arnold Nagel (FWG) regte in diesem Zusammenhang an, die Beziehung mit dem sächsischen Pegau wieder aufleben zu lassen. Bechtel sagte, er habe einen Besuch in Pegau geplant. Er sei offen für Vorschläge zur Belebung der Partnerschaft. Ein Mitarbeiter des Weißen Rings in Lübeck soll Frauen sexuell belästigt haben (wir berichteten im „Zeitgeschehen“). Die Außenstelle Neustadt/Bad Dürkheim des Weißen Rings reagiert darauf und wird künftig Termine mit Frauen, die Opfer von Gewalttaten geworden sind, nur noch zu zweit wahrnehmen. Man habe ausführlich darüber diskutiert und sich dazu entschlossen, die Betreuung von Frauen ab sofort immer zu zweit zu übernehmen: „Als Sicherheit für uns und für die Opfer“, erläutert Heinz Hussy, Leiter der Außenstelle Neustadt/Bad Dürkheim. Der Weiße Ring ist die größte Opferschutzorganisation Deutschlands. „Und es wäre fatal, wenn jetzt keine Opfer mehr zu uns kommen würden“, so der pensionierte Polizeibeamte. Im vergangenen Jahr haben die 14 ehrenamtlichen Mitarbeiter des Weißen Rings Neustadt/Bad Dürkheim nach eigener Auskunft 41 Menschen geholfen, die Opfer einer Straftat geworden waren und sich in ihrer Notlage an die Organisation gewandt hatten. Insgesamt hätten die Mitarbeiter 500 Stunden für den Weißen Ring gearbeitet, nicht mitgezählt seien Telefonate und Schreibtischtätigkeiten. An Opferhilfen wurden 750 Euro ausgezahlt. Rund 10.000 Euro mehr als ursprünglich geplant, kostet es, 32 abschließbare Fahrradboxen am Wachenheimer Bahnhof zu bauen. Der Errichtung der Boxen für nun knapp 70.000 Euro hat der Stadtrat zugestimmt. Nach Abzug der Fördergelder bleiben bei der Stadt laut Verwaltung Kosten von rund 31.500 Euro. Erhöhte Baustoffpreise und volle Auftragsbücher hätten die Baukosten auf dem Markt extrem steigen lassen, so die Verwaltung. Außerdem müssten am Standort Höhenunterschiede überwunden werden, die nicht so so einfach wie gedacht ausgeglichen werden konnten. Bei der Neuplanung hätte der Rat eine noch teurere, für die Radler komfortablere Variante wählen können, entschied sich jedoch dagegen.

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