Bad Dürkheim Kreis und quer: Furie spuckt nicht nur Gift und Galle

Placeholder-Image

Bei der Dürkheimer Straßenfasnacht selbst blieb alles ruhig, wie gestern berichtet, doch in seinem Umfeld ging’s am Bahnhof um 15 Uhr mächtig zur Sache: Eine 25 Jahre alte Frau, laut Polizei „merklich alkoholisiert“, randalierte, warf mit Steinen um sich und spuckte sozusagen auf alles, was sich bewegte. Ob die aufgelöste Dame als Lama verkleidet war, ist allerdings nicht bekannt. Gegen 15 Uhr war die Polizei zum Bahnhof gerufen worden, weil eine junge Frau Jugendliche bespuckt und einen von ihnen mit einem Steinwurf verletzt habe. Die Besatzung von gleich zwei Streifenwagen stellte vor Ort nach Angaben der Dienststelle fest, dass besagte Dame betrunken war und sie mit dem Stein, den sie sich aus dem Gleisbett gegriffen hatte, einen 16-Jährigen aus Ludwigshafen sogar am Ohr getroffen hatte. Ihn und seine Kumpels hatte sie nach deren Aussagen beschimpft und bespuckt. Während die Beamten noch die Gemüter zu beruhigen und das Geschehen zu „sortieren“ versuchten, versetzte die „Furie“ einer Polizisten plötzlich einen Stoß auf die Brust und versuchte auch ihr ins Gesicht zu spucken. Zwar konnte die Beamtin eben noch abwenden, so dass nur ihre Uniform etwas abbekam, doch ungeachtet dessen ging die 25-Jährige, die sich letztlich als Neustadterin entpuppte, nun auf die anderen Polizisten los, indem sie auch sie anzuspucken versuchte, nach ihnen trat, ohne sie zu treffen, und sie aufs Übelste beschimpfte. Der Spu(c)k war erst beendet, nachdem die Frau plötzlich mit dem Kopf gegen ein Treppengeländer stieß und laut zu schreien anfing. Wie sich herausstellt, hatte sie eine Platzwunde am Kopf erlitten, die im Krankenhaus ärztlich versorgt werden musste. Bei der Gelegenheit wurde ihr auf richterliche Anordnung gleich eine Blutprobe genommen. Ihr „dicker Kopf“, den sie gestern vermutlich auch in anderer Form noch hatte, wird sie vor der Strafanzeige wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte nicht bewahren. (rhp) Eben noch einem „dicken Ende“ zur Fasnacht entgangen sind zwei Frauen, die am Dienstagabend gegen 23.40 Uhr auf dem Wurstmarktplatz an ihren geparkten Fahrzeugen von der Polizei kontrolliert wurden – bevor sie dazu kamen, den Wagen zu starten. Die beiden – 43 und 51 Jahre alt – hatten eindeutig einen im Tee: Bei der Jüngeren ergab der Alkotest etwa 2,4 Promille, bei der anderen 1,8 Promille. Sie mussten vorsorglich Autoschlüssel und Führerschein „abliefern“, dürfen Letzten freilich behalten. (rhp) WACHENHEIM. Die Alarmanlage ausgelöst hat gestern ein mutmaßlicher Einbrecher in Wachenheim, als er um die Mittagszeit versuchte, die Tür an einem Haus im Höhnhausen aufzuhebeln. Der Alarm dürfte ihn vertrieben haben, die Polizei fragt nach Hinweisen. (rhp) Herrscht auf dem Fußballplatz des SV 1911 bald tote Hose? Die erste Mannschaft könnte als erstes Team aus Bad Dürkheim in die Landesliga aufsteigen, droht danach aber auseinanderzufallen. Und an eigenem Nachwuchs kommt auf Jahre nichts nach.

x