Wachenheim RHEINPFALZ Plus Artikel Kreative Kerzenschein-Kunst

Die zum Teil jungen Teilnehmer geben sich große Mühe mit ihren ansehnlichen Teelicht-Motiven.
Die zum Teil jungen Teilnehmer geben sich große Mühe mit ihren ansehnlichen Teelicht-Motiven.

Mehr als 1100 Teelichter haben beim Lichterfest des Pfälzerwald-Vereins Wachenheim die Streuobstwiese im Poppental erstrahlen lassen – ein Spektakel für Jung und Alt.

Trotz Regenwetter ließen etwa 70 Kinder ihrer Kreativität bei der nunmehr 14. Auflage des Festes freien Lauf und legten mit Teelichtern verschiedene Motive auf der Wiese aus. Eines der schönsten und folglich einer der Hingucker des Abends war der Schmetterling von Felicita (12). Aber auch die Herzen, die Schlange, einige Sterne und andere Werke der kleinen Künstler konnten sich sehen lassen.

Die Zwillinge Maily und Melody (7) aus Deidesheim waren schon zum zweiten Mal dabei. „Wir haben einen Stern und vier Schildkröten ausgelegt“, berichteten die Mädchen und verköstigten den „leckeren Kinderpunsch“, der im Kessel über dem Feuer zubereitet wurde. Luise (6) zauberte ein Smiley auf die Wiese, das sie mithilfe ihres Bruders Jakob (8) zum Leuchten brachte.

Mit der Dunkelheit kommt der Kerzenschein

Isabel (4) aus Wachenheim hatte ein Herz ausgelegt und gönnte sich nach getaner Arbeit bereits den zweiten Punsch. Vater Björn war für das Entzünden der Kerzen zuständig. Julius (5) formte ebenfalls ein schönes Herz. Er war mit Mama Yvonne aus Forst in der Nähe von Bruchsal in Baden-Württemberg angereist, die eine Freundin in Wachenheim besuchen wollte. „Das ist voll schön hier und macht im Dunkeln voll Spaß“, fand er.

„Ich bin sehr zufrieden“, sagte Claudia Wach vom PWV-Jugendteam des Vereins. Das Lichterfest sei sehr erfolgreich, die Atmosphäre toll gewesen. Die Teelicht-Motive konnten die Kinder, die zumeist von Eltern oder Großeltern begleitet wurden, ab 17 Uhr legen, um die Kerzen dann bei Einbruch der Dunkelheit zu entzünden. Zuletzt beleuchteten einige Schwedenfeuer die Streuobstwiese.

Schatzsuche zum Abschluss

Bevor das Spektakel gegen 21.30 Uhr endete, konnten sich die jungen Besucher noch an einer von Wach organisierten Schatzsuche beteiligen. Dabei mussten sie anhand einer Karte in der Umgebung der Wiese versteckte Gegenstände aufspüren. Als Belohnung gab es anschließend ein „Knicklicht“, das über das Handgelenk gestreift werden konnte und mit seinem fluoreszierenden Inhalt für einen weiteren schönen Licht-Effekt sorgte.

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