Bad Dürkheim Kombi-Markt: Aldi würde neue Analyse bezahlen

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«Bad Dürkheim.» Die Firma Aldi hat gestern in einem Schreiben an die Fraktionschefs im Dürkheimer Stadtrat eine aktuelle Verträglichkeitsanalyse zu einer Neuansiedlung von Einkaufsmärkten im Umfeld des Neubaugebiets Fronhof II angeregt. Der Discounter würde auch die Kosten dafür tragen.

Das Thema soll heute in der Sitzung des Bauausschusses erstmals von einem städtischen Gremium besprochen werden, die CDU hat beantragt, dies öffentlich zu tun (wir berichteten). Eine „weitreichende Entscheidung für die zukünftige Nahversorgung der Dürkheimer Bürger“, wie es in der Mail der Regionalgesellschaft Aldi GmbH & Co. KG in Kirchheim an die fünf Fraktionsvorsitzenden mit Bezug auf den RHEINPFALZ-Artikel von Dienstag heißt, fällt dort allerdings noch nicht. Auf unsere erste Information über die „Idee“ am 31. Januar hin habe Aldi „aus der Bevölkerung durchweg positive Resonanz erreicht. Es scheint, als warten die Bürger geradezu auf eine Verbesserung der Nahversorgung im Bereich Seebach/Fronhof durch die Ansiedlung einer Kombination aus Vollsortimenter und Discounter“, schreibt Prokurist Bernd Jung. Wie berichtet, will sich Aldi dort möglicherweise zusammen mit Edeka niederlassen. Der Dürkheimer Gewerbeverein lehnt dies ab, der Ortsbeirat Seebach würde es gutheißen. Aldi bittet die Fraktionen nun, „nicht auf Basis eines mehrere Jahre alten und unter völlig anderer Fragestellung erstellten Einzelhandelskonzepts“ zu entscheiden, und regt stattdessen an, das Vorhaben in Form einer Verträglichkeitsanalyse vom gleichen Büro untersuchen zu lassen, das das aktuelle Einzelhandelskonzept erstellt habe. Aldi bietet zugleich an, die Kosten dafür zu übernehmen. Zudem sei man bereit, das Konzept in den Gremien vorzustellen.

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