Wachenheim RHEINPFALZ Plus Artikel Keine Bundeswehr-Hilfe für das Bürgerspital

Im Wachenheimer Bürgerspital hat es bislang keinen Corona-Ausbruch gegeben.
Im Wachenheimer Bürgerspital hat es bislang keinen Corona-Ausbruch gegeben.

Bundeswehr-Hilfe für das Wachenheimer Seniorenheim Bürgerspital hat FDP-Fraktionsvorsitzender im Verbandsgemeinderat, Andreas Berger, ins Spiel gebracht. Das sei nicht nötig, sagt VG-Bürgermeister Torsten Bechtel (CDU) nach Rücksprache mit der Einrichtung, in der es bislang noch keinen Corona-Ausbruch gegeben hat.

Um Corona-Ausbrüche in Altenheimen zu verhindern, ist es derzeit möglich, die Bundeswehr anzufordern. Soldaten helfen dann bei den Corona-Schnelltests. Dem Träger der Einrichtung solle angesichts der Infektionslage im Landkreis durch die VG-Verwaltung „offensiv und aktiv die Unterstützung der Bundeswehr“ angetragen werden, so Berger in einer Anfrage an den Verbandsbürgermeister. „Ziel ist es, die Gesundheit der besonders durch Vireneintrag gefährdeten Heimbewohner zu schützen.“

Bis zu 500 Tests pro Woche

„Es werden in Wachenheim alle notwendigen Testungen vorgenommen“, informiert Bechtel nach einem Gespräch mit Einrichtungsleiter Bernd Brosig. Das Testen erfolge durch die Mitarbeiter selbst und könne bislang auch gut gestemmt werden. Mitarbeiter würden mindestens zweimal wöchentlich, Heimbewohner mindestens einmal wöchentlich getestet – sowie alle Besucher bei Eintritt in die Einrichtung. So kämen derzeit pro Woche bis zu 500 Tests zusammen. Bedarf, auf die Bundeswehr zurückzugreifen, bestehe derzeit nicht, so Bechtel. Die zweite Impfdosis stehe für die Bewohner und die Mitarbeiter am Samstag an. Dann seien etwa 90 Prozent der Bewohner und etwa 85 Prozent der Mitarbeiter geimpft.

Seit November sind neun Soldaten aus der Kaserne Germersheim beim Gesundheitsamt des Landkreises Bad Dürkheim im Einsatz: Sie unterstützen die Mitarbeiter bei der Kontaktnachverfolgung. Sanitätssoldaten helfen außerdem bei Tests vor dem Grünstadter Kreiskrankenhaus.

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