Bad Dürkheim Kein Katzenjammer

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Der Montagmorgen nach dem Weinfest mag vielerorts schwierig gewesen sein. In Wachenheim war von Katzenjammer jedoch trotz Jubiläumsweinfest mitsamt großem Umzug gestern keine Spur. Die Atmosphäre des Jubiläumsumzugs und des Fests schwang noch nach bei den Akteuren und Initiatoren.

„Ich habe immer noch ein Lächeln im Gesicht“, sagte Christiane Rosenberg, die mit Elfriede Gleber und Rainer Bergner den Festumzug organisiert hat. „Es war so eine schöne, erwartungsfrohe Atmosphäre bei Teilnehmern und Zuschauern“, sagte sie. Mehr als 50 Gruppen hatten sich beteiligt, darunter die meisten Vereine der Stadt, viele Nachbarschaften, ehemalige Wein- und Fasnachtshoheiten sowie die Bürgermeister der Nachbar- und Partnergemeinden. Den Willen, etwas Besonderes zu schaffen, lobte denn auch Bürgermeister Torsten Bechtel am Tag danach: „Ich bin begeistert von der Mühe und den Gedanken, die sich die Menschen und die Vereine gemacht haben. Sensationell, mit wie viel Kreativität alle an den Umzug gegangen sind. Der Umzug sollte zum Jubiläum passen und bewegte Geschichte darstellen. Das war wirklich gut umgesetzt. Man hat bei allen die Liebe zum Detail gemerkt“, so Bechtel gestern. Der Zug habe auch dem Weinfest gut getan. Im Anschluss an den Umzug blieben viele Besucher noch an den Ständen – bis ein Regenguss die Straßen zwar nicht leer fegte, aber doch für deutlich weniger Gäste sorgte. Zwei verregnete Wochenenden – das ist glücklicherweise eine seltene Konstellation am Burg- und Weinfest. „Wir sind trotzdem zufrieden. Für das Wetter war ich überrascht, wie viel los war. Der Rathausplatz war oft voll“, berichtete Anne Euler von der Tourist-Info. „Mit den Bands war der Platz gut besucht, aber bei dem Wetter merkst du hinter der Theke, dass die Leute nicht so viel Spaß haben“, sagte Peter Stapf, der einen Ausschank auf dem Rathausplatz hatte. Dass er am gestrigen Tag bei strahlendem Sonnenschein abbauen durfte, nahm er mit einer Portion Galgenhumor hin. „Trotz des vielen Regens hatten wir einen guten Besuch“, fand so auch Bürgermeister Bechtel. „Es gab ein paar Stände mehr. Wir bieten für jeden etwas. Wer Party wollte, findet seinen Platz genau so, wie der, der ein ruhiges Plätzchen suchte“, so der Bürgermeister. |awg

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