Bad Dürkheim Jubel in Weisenheim, Sorgen in Gönnheim

«BAD DÜRKHEIM.» Nach dem Aufstieg hat der SV Weisenheim am Sand II in der Fußball-C-Klasse Rhein-Pfalz Nord auch den Titel geholt. Seine erste Niederlage in der Rückrunde quittierte in der C-Klasse Rhein-Mittelhaardt Ost der TV Gönnheim, dessen schon sicher geglaubte Teilnahme an den Aufstiegsspielen damit in Gefahr geraten ist.
Weisenheim war von Beginn an fest entschlossen, den Sieg, der die Meisterschaft bedeuten würde, einzufahren. Kirchheim erwies sich aber als harter Brocken. So ergab sich ein offenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste. Nach dem 1:0, das Maximilian Frischknecht-Tremmel aus 16 Metern ins lange Eck erzielte (20.), war Weisenheim eindeutig besser Elf. Das 2:0 von Christoph Hannig, der den Ball aus der Drehung über den sich verschätzenden Torwart dirigierte (36.), kam dem SVW gelegen. Ergebnis der gefährlichen Aktionen nach vorne war das 3:0, das Philipp Portofé nach schöner Kombination und Vorlage von Frischknecht-Tremmel erzielte (59.). Im Gefühl des sicheren Vorsprungs ging Weisenheim die Schlussphase etwas zu locker an, was die Gastgeber zu zwei Toren nutzten (83., 85.). „Da haben wir Zügel etwas schleifen lassen. Die Spannung am Ende hätte nicht sein müssen“, sagte Betreuer Bernd Rombach. TV Gönnheim – Palatia Böhl 1:4. Die Gastgeber gingen zwar durch Torjäger Dominic Schön früh in Führung (12.), doch danach lief beim TVG nicht mehr viel zusammen. Nach einer knappen halben Stunde fiel folgerichtig der Ausgleich. Bis zur Pause hielt Torwart Christoph Keipert, der mehrfach einen Rückstand verhinderte, sein Team im Spiel. Auch in der zweiten Halbzeit war Böhl läuferisch und technisch die bessere Mannschaft und erzielte in der 75. Minute das Führungstor. Gönnheim lockerte die Abwehr und musste in der Schlussphase per Doppelpack (83., 85.) zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. „Jetzt braucht das Team von Trainer Meiko Müller im letzten Spiel gegen TuS Altrip II noch einen Punkt, um Rang zwei abzusichern“, erklärte Gönnheims Waldemar Binder. TuS St. Martin – FC Leistadt 4:0. Da die Gastgeber laut FCL einer Verlegung nicht zustimmten, musste Leistadt erneut ohne fünf Stammspieler antreten. Die erste Hälfte verlief ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für St. Martin, das von einer frühen Führung profitierte (9.). Pech hatten die Leistadter, dass ein Schuss von Philipp Winkenbach vom Innenpfosten wieder ins Feld zurücksprang. Nach Wiederanpfiff nahm die Dominanz der Platzherren zu, weil der FCL die Laufbereitschaft und den letzten Willen vermissen ließ. Nach einer Stunde fiel das 2:0, mit dem die Gegenwehr der Gäste gebrochen war. „Die weiteren Treffer waren Gastgeschenke von uns. Nach der langen Saison sehnen alle die Pause herbei“, sagte Andreas Rihm vom FC Leistadt.