Handball
Impfaktion für Handballer
„Als meine Frau, die in der Kirchheimer Hausarztpraxis von Dr. Deppert arbeitet, mir mitteilte, es sei nun genügend Impfstoff da, dachte ich gleich an meine jüngeren Handballkameraden, für die ein Impftermin noch in weiter Ferne lag“, erzählt der stellvertretende Leiter der HSG Eckbachtal, Rainer Schanz. So konnten rund 30 Handballer der HSG in der Freinsheimer Verbandsgemeindehalle geimpft werden – welch passender Ort.
„Mein Ziel als Arzt ist es, die Bevölkerung möglichst zügig durchzuimpfen. Solche Aktionen tragen dazu bei, das Impftempo zu erhöhen und das Impfziel zu erreichen“, erklärt Deppert, warum er spontan bereit zu dieser Aktion war. Er ist allerdings skeptisch, dass die Herdenimmunität erreicht wird. Denn aus seiner Sicht gibt es zu viele Menschen, die sich nicht impfen lassen – aus welchen Gründen auch immer. „Meines Erachtens müssten mehr Massenimpfungen stattfinden.“ Deshalb waren ihm ein paar Stunden seines Urlaubs für die Impfaktion auch nicht zu schade.
Wartezeit mit Handballkameraden
Michael Betz, Kapitän der ersten Herren, resümierte: „Super Aktion! Ich bin dankbar, dass ich so zu einem Impftermin gekommen bin und die Wartezeit sogar noch mit Handballkameraden verbringen konnte.“
Niklas Krebs freute sich über die gute Aktion des Vereins, mit der man aus seiner Sicht auch zu mehr Sicherheit in Bezug auf die Ansteckungsgefahr im Kontaktsport beiträgt. „Es lief extrem unproblematisch“, kommentierte Eric Diehl. Einige der Sportler nahmen die Anfahrt von weiter entfernten Wohnorten gerne auf sich, wie beispielsweise die Brüder Silas und Jona Rogawski aus Bolanden.