Bad Dürkheim Heimschläfer – wie die deutsche Mannschaft

In der Tipptabelle momentan auf einem Platz im Mittelfeld: „Die Römer“ mit Stefan Zaczkiewicz, Johannes Steiniger, Kai Kutterer,
In der Tipptabelle momentan auf einem Platz im Mittelfeld: »Die Römer« mit Stefan Zaczkiewicz, Johannes Steiniger, Kai Kutterer, Alexander »10er« Koterba und Aydin Karaoglan (von links).

Wenn sich die fünf Freunde von den „Römern“ zum Feiern, zur Planwagenfahrt durch die Weinberge oder auch mal zum Junggesellenabschied treffen, dann am liebsten in heimischer Umgebung.

„Wir sind alle Heimschläfer und lieben es, nach einer anstrengenden Tour im eigenen Bett aufzuwachen“, erläutert Stefan Zaczkiewicz, stellvertretender Teamkapitän der „Römer“. Dass die deutschen Kicker sich auch so schnell wieder zu Heimschläfern entwickelt haben und Russland früh verlassen mussten, habe sie eigentlich nicht sehr verwundert, sagt Zackiewicz. Welchen Teil das von vielen nicht als optimal empfundene Quartier nahe Moskau in Watutinki zum Ausscheiden von Löws Mannschaft beigetragen hat, lässt sich an dieser Stelle nicht abschließend klären. Fest steht aber wohl, dass der Bundestrainer selbst Sotschi favorisiert hat. Aber mal ernsthaft: „Die Vorbereitungsspiele der Deutschen haben im Grunde schon die Schwächen aufgezeigt, die im Turnier dann ganz offensichtlich wurden“, erklärt Zaczkiewicz, der bis vor zehn Jahren mit seinen Kumpels Aydin Karaoglan, Alex Koterba und Johannes Steiniger in der ersten Mannschaft beim SV Rot-Weiss Seebach am Ball war. Nur Kai Kutterer hat nicht selbst die Fußballschuhe geschnürt. Der Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger verfolgt das Geschehen aus Berlin und wird über die Whats -App-Gruppe der „Römer“, die sich früher gern im Restaurant „Zum Römer“ in der Kurstadt getroffen haben, über das Tippspiel auf dem Laufenden gehalten. So wird er bestimmt auch wissen, dass Kroatien als neuer WM-Favorit in seiner Tippspiel-Gruppe gehandelt wird. Bei Schorle und Pfälzer Teller im Stammlokal „Römer“ und dem einen oder anderen Absacker anschließend im Amtsstübel oder im Storyville, kann man demnächst darüber philosophieren, ob man nicht doch lieber auf England oder Belgien hätte tippen sollen.

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