Bad Dürkheim Handball: Thorsten Koch muss wieder improvisieren

HSG-Coach Thorsten Koch.
HSG-Coach Thorsten Koch.

«DIRMSTEIN.» Es ist gerade keine einfache Phase für Handball-Pfalzliga-Spitzenreiter HSG Eckbachtal. Die Personaldecke ist ob zahlreicher Verletzter sehr dünn. Beim TV Ruchheim (heute, 20 Uhr), müssen speziell auf der Spielmacherposition andere in Bresche springen.

Eckbachtals Trainer Thorsten Koch macht das, was er in den vergangenen Wochen schon regelmäßig zwangsweise getan hat: Er improvisiert. Denn die Ausfallliste ist lang. Peter Baumann (angeknackster Zeh), Michael Betz (Schambeinentzündung), Johannes Reibold (Kreuzbandriss), Tobias Häuselmann (Mittelohrentzündung), Julian Pozywio (Studium) und Tobias Lerzer (privat) fehlen. Ganz bitter: Mit Baumann, Betz und Pozywio fehlen alle Spieler, die eigentlich auf der Position Rückraum-Mitte das Angriffsspiel der HSG ankurbeln sollen. Thomas Betz, Jochen Schloß oder auch Sven Lerzer könnten diese Lücke füllen. „Sven spielt eigentlich Linksaußen, aber er kennt unsere Spielzüge im Schlaf“, sagt Thorsten Koch. Jochen Schloß habe mittlerweile die ersten Trainingseinheiten mit dem Team absolviert. „Er bekommt jedes Mal von mir einen Crashkurs“, sagt der Coach. Die Stimmung in der Mannschaft sei aber okay, meint Koch. Sein Eindruck: „Das Team rückt durch die vielen Ausfälle eher noch enger zusammen.“ So habe das Negative positive Folgen. Ein weiterer positiver Aspekt für den Übungsleiter: Er hat Gelegenheit, dem einen oder anderen A-Jugendlichen Spielzeit zu geben. Vergangene Woche war das Jahn Nitz („Er hat das ordentlich gemacht“) in der Rückraum-Mitte, heute wird es, wenn der Spielverlauf es zulässt, Jan Wiedemann (rechter Rückraum) sein. Aber eins ist auch klar: „Wir müssen punkten, egal wie, und schauen, dass wir von Woche zu Woche durchkommen“, betont Koch. Vor Ruchheim habe er großen Respekt. „Der TV hat einen starken Rückraum mit vier Spielern, die alle mit jeweils acht Toren vom Platz gehen können.“

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