Bad Dürkheim Golfier: Einstellung entscheidet

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WEISENHEIM AM SAND. In der Fußball-A-Klasse Rhein-Pfalz steigt das Spitzenspiel am Sonntag, 15 Uhr, im Eulenparkstadion in Friesenheim. Dort erwartet der einheimische VfR den Tabellenführer SV Weisenheim am Sand. Für beide Mannschaften steht viel auf dem Spiel.

„Wenn wir die Hürde in Friesenheim nehmen, wäre dies ein großer Schritt in Richtung Aufstieg. Aber das ist eine starke Mannschaft, die uns alles abverlangen wird“, glaubt SVW-Trainer Günther Golfier. Der Coach, der nach seiner Erkrankung wieder die Trainingsleitung übernommen hat, ist mit der Arbeit seines Vertreters Oliver Lahni sehr zufrieden. „Die Ergebnisse haben gestimmt, wir sind immer noch vorne und der Vorsprung ist sogar einen Tick größer geworden“, zieht Golfier eine zufriedene Bilanz. In den letzten sechs Spielen gelte es alle Kräfte zu bündeln, um das große Ziel zu verwirklichen. Die Friesenheimer sind aber eine extrem heimstarke Mannschaft, die auf ihrem Kunstrasen zehn von elf Partien gewonnen und nur gegen die DJK Eppstein mit 0:1 den Kürzeren gezogen hat. Doch der SVW muss sich nicht verstecken. Die Blau-Roten sind die beste Auswärtself und vor fremdem Publikum bei neun Siegen und drei Unentschieden noch ungeschlagen. Dazu haben die Weisenheimer die meisten Tore erzielt. Ein gutes Ergebnis in Friesenheim wäre schon deswegen wichtig, weil der SVW noch ein schweres Restprogramm hat, mit Spielen gegen den Dritten, Vierten und Fünften. „Der VfR muss gewinnen und wird offensiv spielen. Das dürfte uns entgegenkommen“, hofft der Weisenheimer Trainer. Personell sieht es aber trüb aus, vor allem in der Defensive. Benjamin Brandau ist in Skiurlaub, die Studenten Hendrik Raab und Matthias Becker stehen nicht zur Verfügung, Alexander Lahni und Tobias Baumann sind angeschlagen. „Bei Andreas Fath reicht es nach seiner Fußverletzung vielleicht für einen Platz auf der Bank“, sagt Golfier. Zum Glück ist die Sperre von Bernd Lindenau abgelaufen. „Die Aufstellung ist zweitrangig, wichtiger wird die Einstellung sein“, prophezeit der Coach. |thl

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