Bad Dürkheim
Fußball: TuS Wachenheim muss nach Pokal gegen den VfB Haßloch II ran

Einen großen Kampf hat der TuS Wachenheim im Pokal-Achtelfinale des Fußball-Kreises Rhein-Mittelhaardt geliefert. Gegen den klassenhöheren SV Altdorf-Böbingen verlor B-Ligist Wachenheim unglücklich 1:2 (0:0).
„In der ersten Hälfte waren wir die bessere Mannschaft und hätten mit einer Führung in die Pause gehen müssen“, betonte Trainer Michael Acker. Gerrit Rohr traf die Latte, Maximilian Gödel und zweimal Rohr hatten gute Möglichkeiten. Einen Kopfball von Patrick Stephan nach einer Ecke hielt der Gästetorwart großartig. Von Altdorf-Böbingen war in den ersten 45 Minuten wenig zu sehen. Das änderte sich mit Wiederanpfiff. Die Gäste agierten danach wesentlich stärker, auch weil Wachenheim die Räume nicht mehr schloss wie zuvor. Mit einem Freistoß ging der A-Ligist in Führung (64.) und erzielte das 2:0, als der TuS bei einem Steilpass nicht geordnet und zu offen war (72.). „Ich hatte von Fünfer- auf Viererkette umgestellt, das hat der SVA genutzt“, sagte Acker. Einen Freistoß von Simon Schubert verlängerte ein Gegenspieler mit dem Kopf zum 1:2 (78.). Die Gäste verloren einen Akteur mit Gelb-Roter Karte (84.) und gerieten in der Endphase unter Druck. Einen an Rohr verursachten Elfmeter schoss Stephan über das Tor (90.). „Ich bin sehr zufrieden. Das war eine prima Mannschaftsleistung“, freute sich der Coach.
TuS Wachenheim muss schon am Freitag gegen den VfB Haßloch II ran
Schon heute, 19.30 Uhr, geht es in der Liga weiter, wenn der TuS den VfB Haßloch II erwartet. „So gesehen war es vielleicht ganz gut, dass uns im Pokalspiel die Verlängerung erspart blieb“, überlegt Acker. Die Haßlocher seien schwer einzuschätzen. „Sie gewinnen in Niederkirchen und haben zuletzt gegen Deidesheim II 1:4 verloren“, weiß der Trainer. Er wird 48 Stunden nach dem Pokalspiel zumindest im kleinen Rahmen rotieren. Kai Reffert und Mirko Rau stehen wieder zur Verfügung und werden auf jeden Fall auflaufen. Ob das auch für Maximilian Kolb gilt, entscheidet sich kurzfristig. Fehlen wird aus beruflichen Gründen weiterhin Jan Weisenborn. Will sich Wachenheim Richtung erstes Tabellendrittel orientieren, muss ein Sieg her.