Bad Dürkheim RHEINPFALZ Plus Artikel Fußball mit Begeisterung: Traditionsreiches Hallenturnier der Lebenshilfe

Mit viel Engagement dabei: die Teams der Dürkheimer Werkstätten.
Mit viel Engagement dabei: die Teams der Dürkheimer Werkstätten.

Mit Einsatz und Begeisterung spielten in dieser Woche 16 Teams um den Ostercup der Lebenshilfe-Werkstätten. Das Turnier hat Tradition.

Es war bereits der 35. Ostercup der Dürkheimer Lebenshilfe – ein traditionsreiches Hallenfußballturnier für Menschen mit Handicap. Die Dürkheimer Werkstätten selbst stellten in diesem Jahr mit ihrer Aktivgruppe Fußball zwei hochmotivierte Teams.

Rund 30 Beschäftigte trainieren regelmäßig freitags unter Anleitung des Lebenshilfe Trainerteams um die beiden Gruppenleiter Hartmut Brust und Florian Schmitt sowie Sporttherapeut Kai Embacher. Sie zeigen damit, welchen hohen Stellenwert Sport und Bewegung im Werkstattalltag der Dürkheimer Lebenshilfe haben. Die beiden Teams der Lebenshilfe belegten Platz sechs und sieben, überzeugten durch großen Einsatz.

Die Mannschaften traten beim Ostercup in zwei Leistungsklassen an. Im A-Turnier nahm die Heinrich-Kimmle-Stiftung aus Pirmasens die weiteste Anreise (70 Kilometer) auf sich. Das Team ging als Titelverteidiger und Seriensieger der vergangenen vier Jahre als Favorit ins Turnier. Ebenfalls von weiter her angereist war das Team des Bodelschwingh-Zentrums aus Meisenheim (68 Kilometer). Mit den Mannschaften von Zoar Alzey und ATW Mannheim bereicherten zudem zwei neue Teams das Teilnehmerfeld.

Teams nehmen bis zu 70 Kilometer Anreise auf sich

Auch das B-Turnier war mit acht Mannschaften stark besetzt. Die größte Distanz legten die „Vevio Huskys“ aus Spiesen-Elversberg im Saarland zurück (90 Kilometer). Erstmals mit dabei waren die „ASV Waldsee Heroes“ unter der Leitung von Trainer Achim Steinborn.

Ein sportliches Highlight bildete das Finale des A-Turniers: In einer spannenden Begegnung standen sich die Teams von Zoar Alzey und Zoar Rockenhausen gegenüber. Nach regulärer Spielzeit ohne Entscheidung musste das Siebenmeterschießen über den Turniersieg entscheiden. Hier bewies die Mannschaft der Zoar Werkstätten Rockenhausen Nervenstärke und sicherte sich verdient den Titel. Den dritten Platz belegte die Mannschaft der Heinrich-Kimmle-Stiftung aus Pirmasens, die ihre Gewinnserie in diesem Jahr erst einmal nicht fortsetzen konnte.

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