WuMa-Countdown (2) Frühere Dürkheimer Weinprinzessin: Julia Jüllich zwischen Lese und Wurstmarkt
Die Winzerin Julia Jüllich, die im elterlichen Weingut in Bad Dürkheim und im Weingut Jürgen Zimmermann in Wachenheim arbeitet, ist schon seit der vergangenen Woche „fleißig am herbsten“ und will bis zum Wurstmarkt noch einmal „Vollgas geben“, um sich dann auch auf die Arbeit im Schubkarchstand Nummer sieben konzentrieren zu können.
„Im Vorfeld hat mich die Doppelbelastung Lese und Wurstmarkt schon ein bisschen belastet, aber als wir letzte Woche angefangen haben aufzubauen, hat mich das Wurstmarkt-Fieber wieder voll gepackt“, sagt die Dürkheimer Weinprinzessin aus den Jahren 2014/15. Als auf dem Platz alle zusammengekommen sind, sei ihr das Herz aufgegangen.
Mittagspausen im Weindorf
„Die Mama wird die Stellung im Schubkarchstand halten und zu den Freitags- und Samstagsabendschichten löse ich sie dann ab“, erklärt Julia Jüllich, die es liebt, im Kettenkarussell zu fahren. Früher hätte sie sich nie die „Super-Rutsche“ entgehen lassen und der „Jupiter“ sei natürlich immer im Programm. Zusammen mit ihrem Vater wolle sie so oft es geht in den Mittagspausen während der Lese in das Weindorf gehen, um dann auch die neuen Caterer auszuprobieren. Den Literarischen wolle sie auf keinen Fall versäumen. Sie freue sich auch auf die Moderation von Janina Huber.
„An den Abenden, wenn es richtig voll wird, fühle ich mich allerdings hinter der Theke am wohlsten“, sagt die Winzerin. Da bekomme man die tolle Stimmung, die auf dem Wurstmarkt herrscht, am besten mit. Die Leute würden auch wissen, dass sie im Schubkarchstand immer jemanden aus der Familie Jüllich antreffen würden. Dann ist auch Bruder Jens häufiger mit am Start. „Ich bin mal gespannt, wie der Wurstmarkt in diesem Jahr läuft, aber ich glaube, nach so einer langen Pause, wird es schon richtig krachen“, sagt Jüllich lachend. Da werde das nachgeholt, was in den letzten Jahren nicht möglich war.