Wachenheim / Bad Dürkheim Energiekosten: Viele Stadtwerke-Kunden kriegen Geld zurück

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Es war eine der größten Sorgen der Verbraucher in den vergangenen Monaten: Wie hoch fällt die Jahresrechnung für Strom und Gas aus? Drohen zum Jahresstart Nachzahlungen?

Derzeit arbeiten die Stadtwerke Wachenheim genauso wie ihre Kollegen in Bad Dürkheim an der Jahresrechnung für 2022. Das Jahr war wegen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine von zeitweise massiven Steigerungen der Energiepreise geprägt. Betroffen war nicht nur Erdgas, sondern auch Strom. Die Stadtwerke Wachenheim geben nun Entwarnung, und auch in Bad Dürkheim gibt es für viele Kunden Geld zurück.

„In Summe haben wir 2022 keine großen Nachzahlungen“, sagt Dieter Panzer, Werkleiter in Wachenheim, im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Wo dies der Fall ist, habe dies auch einen Grund wie beispielsweise die Anschaffung eines Elektro-Autos.

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Gasverbrauch geht deutlich zurück

Dagegen können sich viele Kunden über Rückzahlungen freuen. Die Tendenz habe mit verschiedenen Faktoren zu tun, erklärt Panzer. So seien die Wachenheimer Werke beim Strompreis sehr günstig und auch die Steigerung beim Gas fiel laut Panzer im Vergleich zu anderen Anbietern moderat aus. Außerdem ging der Gasverbrauch deutlich zurück: So verbrauchten die Wachenheimer im Jahr 2022 laut Panzer 21,5 Prozent weniger Erdgas als 2021. Dies habe mit den milderen Temperaturen, aber auch mit mehr Sparsamkeit der Kunden beim Heizen zu tun. Außerdem hätten die freiwillige Erhöhung der Abschlagszahlungen durch viele Kunden sowie die staatlichen Soforthilfen dazu geführt, dass nur wenige Haushalte in Wachenheim nachzahlen müssten.

Peter Kistenmacher, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Dürkheim, bestätigt den Trend. Auch wenn ihm noch keine genauen Zahlen vorliegen, könne er sagen, dass die Summe der Gutschriften doppelt so hoch ist wie die Summe der Nachzahlungen.

Abschläge für 2023 steigen

Wie der Wachenheimer Werkleiter Panzer erklärt, werden für 2023 allerdings die Abschläge gegenüber 2022 steigen – vor allem für diejenigen, die sie noch nicht freiwillig erhöht hatten. „Daran werden wir zu knabbern haben“, fürchtet Panzer.

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