Bad DÜrkheim Digitalisierung: Tablets für bedürftige Schüler

Jetzt fehlen im Kreis noch 24 Geräte.
Jetzt fehlen im Kreis noch 24 Geräte.

Mit „Digitales Lernen für alle ermöglichen – ausreichende Menge an iPads beschaffen“ war ein Antrag der CDU- und SPD-Kreistagsfraktionen überschrieben, für den Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld (CDU) in der Kreistagssitzung allerdings sozusagen schon Vollzug vermelden konnte.

Eine Erhebung hatte ergeben, dass mit Stand 23. September 917 Schüler, deren Eltern sich so ein Gerät nicht leisten können, ein Tablet benötigen. Im Antrag der Koalition ging es darum, bedürftige Schüler nicht abzuhängen, was gerade in Zeiten von Corona und der Notwendigkeit von Homeschooling essenziell sei.

Orientiert worden war sich beim Bedarf daran, welche Kinder und Jugendlichen an der unentgeltlichen Schulbuchausleihe teilnehmen. Danach hatten die Schulen noch einmal geprüft, wer tatsächlich ein Tablet braucht. Wie berichtet, wurden über den Digitalpakt des Bundes bereits 664 iPads beschafft, mit Landesmitteln kamen weitere 160 Geräte dazu. Mit zweckgebundenen Spenden der KSB-Stiftung (Frankenthal) über 21.000 Euro und der Rudolf-Wittmer-Stiftung (Neustadt) über 20.000 Euro sind zusammen weitere 102 Tablets gekauft worden.

Zwar hat der Kreistag diese beiden Spenden erst in seiner jüngsten Sitzung angenommen, womit formal eigentlich Spendengeld ausgegeben wurde, das noch nicht vorhanden war. Da die Tablets aber so oder so hätten angeschafft werden sollen, wären sie im unwahrscheinlichen Fall einer Ablehnung der Spende aus anderen Töpfen finanziert worden, heißt es aus der Kreisverwaltung. „Jetzt fehlen noch 34 Geräte, eine weitere Spende steht noch in Aussicht“, berichtet Ihlenfeld. Die Kreisverwaltung habe die Geräte schon bestellt, weil in Kürze mit Lieferschwierigkeiten zu rechnen sei.

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