Bad Dürkheim Der zweite Anzug passt noch gar nicht

Als beste Mannschaft des hinteren Tabellendrittels beendete TuS Friedelsheim II mit 31 Punkten die C-Klasse-Saison. Die „Zweite“ des SV Weisenheim beendete die Saison mit 20 Punkten als Neunter von insgesamt zwölf Mannschaften.
Mit 18 Punkten und dem zwölften Tabellenplatz war die von Mustafa Yildirim betreute zweite Mannschaft des TuS Friedelsheim in die Winterpause gegangen, durchs Ziel ging man auf dem elften Rang. Gegen höher rangierende Mannschaften hatte Friedelsheim II meist nichts zu melden, Ausnahmen war hier das 5:3 im Derby gegen den Nachbarn TV Ellerstadt, das deutliche 5:0 zu Hause gegen SG Mußbach und das 3:0 gegen den vorderen Tabellennachbarn VfB Iggelheim II. Den höchsten Sieg (5:0) der Rückrunde gab’s auswärts gegen Schlusslicht Böhl, im Heimspiel gegen Aufsteiger TDSV Mutterstadt II musste man eine 2:7-Niederlage quittieren, obgleich Trainer Yildirim damals die Leistung seiner Elf vorbehaltlos lobte und urteilte, das Ergebnis gebe den Spielverlauf nicht wieder. Auch das 2:2 gegen den Fünften der Endabrechnung TSV Königsbach II war ein Achtungserfolg. Sechs Spiele gewonnen, zweimal unentschieden gespielt und 14 Partien verloren, so sieht die Bilanz der mit Hilfe des eigenen Nachwuchses neu formierten „Zweiten“ des SV Weisenheim am Sand am Saisonende aus. Zum Vergleich: Aufsteiger TSV Grünstadt gegen den SVW II 0:5 verlor, hatte am Rundenende 35 Punkte mehr auf dem Konto. Dabei hatten die jungen Spieler die ganz Runde durch wechselweise Unterstützung von ehemaligen Erste-Mannschaft-Spielern wie Philipp Portofé, David Eberding und Tobias Baumann, die in der „Zweiten“ ihre „aktive“ Fußball-Zeit ausklingen lassen wollten. Richtig was gerissen hat Weisenheim II selten, außer vielleicht dem 3:1 gegen den Tabellenvierten VfR Grünstadt III Mitte April. In der ganzen Saison gewann Weisenheim II nur ein einziges Spiel auswärts, das war die Partie gegen Schlusslicht Kirchheim Mitte Mai. In den Augen der Vereinsführung des SVW war das zu wenig, zumal man sich auch nachwachsende Spieler für die „Erste“ erhofft hatte. Man trennte sich deshalb zum Saisonende von Spielertrainer Olaf Reith. Sein Amt wird Philipp Portofé in der kommenden Saison übernehmen.(mkö)