Bad Dürkheim
Dürkheimer feiern ihre Pfälzer Weinkönigin Denise Stripf
Es fühle sich noch immer außergewöhnlich an, die Krone zu tragen, bekannte die frühere Bad Dürkheimer Weinprinzessin Denise Stripf. Die ersten Termine – ein Umzug in der Schweiz, die große Probe der Weinbruderschaft Pfalz sowie der Winzerfestumzug beim Deutschen Weinlesefest – hätten ihr viel Spaß gemacht.
Das bestätigten „ihre“ Weinhoheiten Lara Karr und Manuel Reuther, die ebenfalls zum Empfang nach Bad Dürkheim gekommen waren. Es sei selbstverständlich, die nun anstehenden Empfänge gemeinsam zu besuchen, bekannten die beiden. Reuther, erste männliche Weinhoheit in der Geschichte des Wettbewerbs, trug am Dienstagabend einen hoheitlichen Anstecker statt eines Diadems. Das habe er sich so gewünscht, weil ein Diadem einfach nicht zu einem Mann passe. Vor dem Winzerfestumzug habe er aufgrund negativer Stimmen wegen seiner Kandidatur ein mulmiges Gefühl gehabt, bekannte er. Doch die Reaktionen an der Strecke seien weitestgehend positiv gewesen.
Mit beim Empfang dabei war auch die Deutsche Weinkönigin Charlotte Weihl. Die Gönnheimerin wohnt mit Denise Stripf zusammen in einer WG, ist aber auch mit Lara Karr und Manuel Reuther gut befreundet. „Ich kenne alle drei schon lange, und habe am Wahlabend allen die Daumen gedrückt“, sagte Weihl.
Mit Rat und Tat zur Seite gestanden
Vor allem Denise Stripf die Daumen gedrückt hat Natalie Bauernschmitt (CDU). Als neue Bürgermeisterin habe sie mit der damaligen Bad Dürkheimer Weinprinzessin viele Termine gehabt und teile viele schöne Erlebnisse mit ihr. „Wir sind stolz auf Dich“, sagte Bauernschmitt – und verband mit Stripfs „Beförderung“ zur Pfälzischen Weinkönigin die Hoffnung, dass der Name Bad Dürkheims bei möglichst vielen Anlässen genannt und damit Werbung für die Stadt gemacht wird. André Hauer, Vorsitzender des Weinbauvereins, sagte mit Blick auf die jüngsten Erfolge bei der Wahl zur Pfälzischen Weinkönigin, dass Winzerschaft und Stadt bei der Auswahl der Kandidaten nicht „zu viel falsch machen“ könnten. Hauer galt auch ein ganz besonderer Dank von Denise Stripf. Der Winzer habe sich in der Hochphase der Weinlese nach einem spontanen Anruf Stripfs drei Stunden Zeit genommen, um mit ihr noch einmal den Stoff für den Wahlabend durchzugehen. Eine Frage sei dann im Saalbau tatsächlich auch drangekommen, verriet sie.
Florian Barth, Vorsitzender der Jungwinzer, betonte, dass die Dürkheimer Winzerschaft Stripf weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen wird: „Genieß’ die Zeit, und hab’ Spaß dabei, unser Anbaugebiet zu repräsentieren. Wir sind für Dich da, auch wenn Du jetzt Pfälzische Weinkönigin bist!“