Zwischenbilanz RHEINPFALZ Plus Artikel Coach stolz auf Damen des FV Freinsheim

Aktuell halten sich die Damen des FV Freinsheim – hier ein Archivfoto – individuell fit. Ihr Coach Patrick Jockers hofft, dass g
Aktuell halten sich die Damen des FV Freinsheim – hier ein Archivfoto – individuell fit. Ihr Coach Patrick Jockers hofft, dass gemeinsames Trainieren vor Ostern wieder möglich ist.

Nachdem es in Vorbereitungsspielen auf die neue Saison für die Fußball-Frauen des Landesligisten Vorderpfalz Südwest etwas holprig gelaufen war und man drei Niederlagen einstecken musste, zeigt sich Trainer Patrick Jockers mit den bisherigen Ergebnissen in der Punktspielrunde zufrieden.

„Im Sommer hatten wir große Verletzungssorgen und konnten die Vorbereitungsspiele manchmal nur mit einem Kader von elf oder 13 Spielerinnen bestreiten und haben gegen Dammheim 0:1 und gegen Büchenau mit 0:3 verloren. Gegen Münchweiler gab es mit 1:7 dann eine richtige Klatsche“, berichtet Jockers, der danach aber auf „den Tisch gehauen“ und einige Dinge im Spiel umgekrempelt habe.

Nach einigen Abgängen musste die Mannschaft erst neu zusammenwachsen und auch Spielerinnen aus der eigenen B-Jugend integrieren. Dabei habe insbesondere Jana Louisa Nigge im Abwehrverband auf sich aufmerksam gemacht. „Jana hat sehr positiv überrascht, ist super eingestiegen und hat sich toll in die Mannschaft eingefunden“, lobt der Übungsleiter. Eigentlich wollte er Nigge behutsam an die Mannschaft heranführen, aufgrund der Verletzungsmisere musste er aber ständig auf sie zurückgreifen. Der Coach erinnert unter anderem an Leistungsträgerin Laura Müller, die mit einem Bänderriss lange pausieren musste. Yara Wallner, die noch bei den B-Jugendlichen spielt, wurde ebenfalls öfter zum Aushelfen eingesetzt und „hat ihre Sache auch ganz wunderbar gemacht“.

„Mannschaften vor uns sind zu stark“

Das letzte Punktspiel bestritten die Freinsheimerinnen am 24. Oktober und holten beim 2:2 gegen Lustadt einen Punkt. Zuvor standen zwei Siege, ein 5:2 gegen Knittelsheim und ein 3:1 gegen Harhausen auf der Habenseite. Gegen Göcklingen und Annweiler setzte es mit 0:5 und 1:5 deftige Niederlagen, was am Ende Tabellenplatz vier bedeutete. „Damit bin ich sehr zufrieden, denn die Mannschaften, die vor uns stehen, werden die Meisterschaft unter sich ausmachen. Die sind zu stark, die gehören eigentlich nicht in unsere Liga“, meint der Trainer.

„Wenn wir die Mannschaft komplett zusammenstehen haben, müssen wir uns in der Liga vor niemanden fürchten und können die Spiele offen gestalten“, sagt Jockers, der sehr zufrieden mit seiner Mannschaft ist, obwohl in der Corona-Zeit die Trainingsbedingungen alles andere als optimal waren. „Ich bin sehr stolz auf meine Mädels, ich weiß, was sie können und welche Moral sie haben. Das haben sie gegen Lustadt bewiesen, als sie 0:2 hinten lagen und noch das 2:2 geholt haben“, berichtet der Coach.

Übungsplan zum Fithalten

In Sachen Wiederaufnahme des Spielbetriebs hofft Jockers, dass es noch vor Ostern wieder weitergehen kann – und auch noch eine vernünftige Vorbereitung möglich sein werde. Damit sich die Spielerinnen in der trainingslosen Zeit fithalten, wurde ein Übungsprogramm aufgestellt, das aus Laufeinheiten und Fitnessübungen in den eigenen vier Wänden besteht. Diese würden vom Physiotherapeuten wöchentlich in die Gruppe eingestellt. „Die Mädels schicken mir einmal in der Woche per Handy einen Nachweis, ein Streckenprofil, über ihre Laufaktivität“, berichtet Patrick Jokers, der betont, dass niemand zum Laufen und zur Gymnastik gezwungen werde.

Allerdings würde man bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebes erkennen, wer etwas gemacht habe und wer nicht. „Spielen werden dann diejenigen, die den fittesten Eindruck machen, denn die eigentliche Vorbereitungszeit wird garantiert nicht länger als vier Wochen sein“, vermutet der Coach, der zusammen mit dem Co-Trainer Kevin Hanß im Sommer die Fußballschuhe wieder geschnürt hat, um sich beim TuS Dirmstein fit zu halten. Als Ausblick für das eigene Team formuliert Jokers das Ziel, am Ende Platz vier oder fünf in der Tabelle halten zu können.

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