Wachenheim Burgstübl-Brand: Alle aus Krankenhaus entlassen

Bei dem Brand in der Wachenheimer Waldstraße kam ein Großaufgebot der Feuerwehren zum Einsatz.
Bei dem Brand in der Wachenheimer Waldstraße kam ein Großaufgebot der Feuerwehren zum Einsatz.

Alle vier nach einem Brand im Wachenheimer Burgstübl ins Krankenhaus eingelieferten Menschen sind wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Diese gute Nachricht konnte Bürgermeister Torsten Bechtel (CDU) am Mittwoch weitergeben.

Drei Menschen und eine Begleitperson waren am Dienstagabend nach dem Brand vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Was sich am Abend schon abzeichnete, konnte am Mittwoch bestätigt werden: Es gab nur leichte Verletzungen.

Der Brand war am Dienstagabend entstanden. Die Polizei nimmt an, dass das Feuer durch angebranntes Essen verursacht wurde. Ein Bewohner hatte heißes Fett in der Pfanne auf dem Herd stehen lassen.

Die Kriminalpolizei Neustadt hatte bereits am Dienstagabend Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen. Ein Gutachter werde aber nicht hinzugezogen, so die Polizei, die Brandursache sei offensichtlich.

Der Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt

Die 19 Bewohner des Gebäudes waren am Dienstagabend zunächst in einem Wachenheimer Hotel oder bei Freunden untergebracht worden. Inzwischen ist klar, dass wohl fast alle wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können. Bei einigen sei das schon erfolgt. Die Familie aus der Brandwohnung werde aber eine neue Bleibe brauchen, so Bechtel. Die betroffenen Räumlichkeiten werden „in den nächsten Wochen nicht wieder bewohnbar sein“. Der entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf etwa 10.000 Euro. Die Verbandsgemeinde Wachenheim werde der betroffenen Familie mit mehreren Kindern erst einmal eine andere Wohnung zur Verfügung stellen, so Bechtel.

Die Wohnungen im Burgstübl sind von der Verbandsgemeinde Wachenheim als Flüchtlingsunterkunft angemietet, das Gebäude gehört einem Privatmann.

Laut Bechtel kann die Familie ihren Besitz wohl wieder in Empfang nehmen. Dies werde gerade geprüft. Momentan sehe es so aus, dass der Schaden sich auf die Küche beschränke, Kleidung und Schulsachen der Kinder aber weiter verwendbar seien.

Bei dem Brand waren etwa 70 Wehrleute aus der Verbandsgemeinde, 20 Sanitäter und weitere Einsatzkräfte vor Ort.

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