Wachenheim
Burg-Apotheke ab Montag in neuen Räumen
„Wir sind im Moment soweit im Plan, dass wir keine komplett fertige Apotheke hinstellen können, aber eine funktionale, die das kann, was eine Apotheke können muss“, beschreibt Inhaber Hans Jakob die derzeitige Situation. Viele der älteren Wachenheimer werden sich noch daran erinnern, dass die Apotheke zunächst in der Bahnhofstraße gegenüber der Turnhalle, der heutigen Stadthalle, untergebracht war und von Jakobs Tante Elisabeth Jakob unter dem Namen Adler-Apotheke geführt wurde. 1976 erfolgte der Umzug in die Weinstraße 37/Ecke Burgstraße, wo die Apotheke bis einschließlich Samstag noch ihre Kunden begrüßt. 1988 übernahm Hans Jakob, der auch die Adler-Apotheke in Maxdorf betreibt, die Leitung. „Der Umzug in Wachenheim war auch ein Projekt, das in die Zukunft ausgerichtet ist“, sagt der Apotheker, der für die Gestaltung der etwa 200 Quadratmeter großen Geschäftsräume 250.000 Euro investiert hat. Alle fünf pharmazeutischen Mitarbeiter und die weiteren Hilfskräfte werden auch am neuen Standort beschäftigt. Die Landfrauen haben angekündigt, ihn am Montag mit einem Blumenpräsent in den neuen Räumen willkommen zu heißen.
„Es ist alles sehr schön und modern geworden. Wir haben zwei Automatik-Türen für den seitlichen Eingang vom Arzt aus gesehen und den Haupteingang und können so das Testzentrum wieder in Betrieb nehmen“, berichtet Jakob, der auch in ein modernes Lagersystem investiert hat.
Neuer Standort: Wirtschaftliches Zentrum Wachenheims
Dass die Tradition der Apotheker-Familie fortgeführt wird, scheint gesichert, denn alle drei Kinder des 61-Jährigen können und wollen in die Fußstapfen des Vaters treten. „Ich werde mich so allmählich aus dem Geschäft in Maxdorf zurückziehen, da wird dann meine Tochter Stefanie voll einsteigen, und mich mehr auf Wachenheim konzentrieren“, berichtet der Apotheker, der als Sechsjähriger mit seinen Eltern nach Wachenheim gekommen ist und sich in der Stadt seiner Großeltern sehr heimisch fühlt.
„Ich denke, der Umzug an den neuen Standort in die Nähe der Arztpraxen macht Sinn“, sagt der Kaufmann, der den alten Standort als kulturelles und den neuen eher als wirtschaftliches Zentrum Wachenheims ansieht. Wann er sich aus dem aktiven Berufsleben zurückziehen werde, könne er noch nicht genau sagen, das hänge auch von den beruflichen Entscheidungen der Kinder ab, erzählt Jakob.