Bad Dürkheim Bombe ist von 1944

Heute Abend, 18 Uhr, kommen alle führenden Einsatzkräfte und -organisatoren zur Detailabsprache der Evakuierung Gönnheims unter Federführung der VG-Verwaltung Wachenheim zusammen. Die amerikanische Weltkriegsbombe, die am Samstag ab 12 Uhr entschärft wird und nun weiter freigelegt, aber gesichert ist, stammt dem Kampfmittelräumdienst zufolge von Ende 1944.
Darüber informierte Ortsbürgermeister Wolfram Meinhardt gestern auf Anfrage. Der Mann vom Räumdienst in Koblenz habe den Fund erneut am Montag inspiziert und den Sprengkörper auch aufgrund der Typenbezeichnung AN-M65 genau datieren können. Die Bombe stammt somit nicht aus einem Angriff am Nikolausabend 1942, bei dem die Gönnheimer Kirche abbrannte, wie gestern berichtet. Laut Meinhardt kommt die Müllabfuhr am Samstag wie gewohnt – „bis 9.30 Uhr soll sie durch sein“. Auch die Bäckerei am Ort will demnach noch bis 8.30 Uhr öffnen – Post werde dagegen nicht zugestellt, Paket-Lieferdienste würden noch informiert und müssen ebenfalls bis zum erfolgten Abschluss der Evakuierung um 10 Uhr „draußen sein“. Der Lotto-Totto-Laden inklusive Postannahme bleibe geschlossen. Vier Menschen haben sich laut Kreisfeuerwehrinspekteur Michael Müller gemeldet wegen einer Transportanfrage. Der private Pflegedienst im Ort kümmere sich um „seine Patienten“. Das Mehrgenerationenhaus in Dürkheim hat sich angeboten, ab 8 Uhr Anlaufstelle zu sein (neben der Schwabenbachhalle). Info Fahrdienst- und Krankentransport-Hotline: 06322 9580-600 oder 9580-601