Fussball Bezirksliga: FV Freinsheim spielt 1:1 und empfängt nun Maximiliansau

Oliver Ziese hatte gegen Knittelsheim in der Schlussphase den Siegtreffer auf dem Fuß.
Oliver Ziese hatte gegen Knittelsheim in der Schlussphase den Siegtreffer auf dem Fuß.

Ein Sieg, drei Unentschieden, sechs Punkte: Der FV Freinsheim steht nach dem 1:1 (1:1) gegen TuS Knittelsheim auf dem vierten Platz in der Bezirksliga Vorderpfalz. Der FVF empfängt am Sonntag (15.15 Uhr) Aufsteiger FVP Maximiliansau.

Mit den FVP Maximiliansau kommt am Sonntag ein völlig unbeschriebenes Blatt nach Freinsheim. Der Coach will noch Information über die Südpfälzer einholen und hat drei Punkte im Visier, um sich im oberen Drittel festzusetzen. Weil der FVF zwei englische Wochen in Folge hat, kann es sein, dass er einigen Akteuren, die bislang weniger gespielt haben, eine Chance gibt. Thomas Wiszniowiecki laboriert weiter an einer Sprunggelenkverletzung.

Von der Taktik geprägt

Die Partie am Mittwoch war von der Taktik geprägt. Knittelsheim agierte vorsichtig, verzichtete weitgehend darauf, früh zu attackieren und setzte verstärkt auf Umschaltmomente. „Uns ist es nicht gelungen, die freien Räume zu nutzen. Da haben wir uns nicht gut bewegt. Wir hatten zwar mehr Ballbesitz, insgesamt war die Partie aber ausgeglichen“, sagte der Freinsheimer Trainer Christian Schäfer. Torchancen seien Mangelware gewesen. Bis kurz vor der Pause hätte der FVF lediglich zwei halbe Möglichkeiten gehabt, der TuS gar keine.

Vieles deutete auf ein 0:0 beim Seitenwechsel hin. Dann fielen doch noch zwei Treffer. Nach einer guten Einzelleistung gelang Sebastian Schmidt mit tollem Schuss ins lange Eck das 1:0 (39.). „Wenn wir mit dieser Führung in die Kabine gehen, entwickelt sich ein anderes Spiel“, ist der Coach überzeugt. Doch dazu kam es nicht, weil die Südpfälzer einen Angriffsversuch der Blau-Weißen abfingen, die Gastgeber für einen Moment unsortiert waren und Knittelsheim gut in die Spitze spielte. Per Dropkick fiel das 1:1. Ärgerlich auch deswegen, weil es in der Nachspielzeit der ersten Hälfte fiel.

Dem FVF fehlt es an Durchschlagskraft

Nach Wiederbeginn blieb der TuS bei seiner abwartenden Haltung, doch dem FVF fehlte es an diesem Tag an der Durchschlagskraft. „Wir waren einfach nicht zwingend genug“, verdeutlichet Schäfer. Als der Gästetorwart weit außerhalb seines Strafraums klärte, der Ball aber bei den Platzherren landete, hätten diese mehr aus dieser Situation machen können, agierten aber zu umständlich. Nach einer Gelb-Roten Karte für einen Knittelsheimer konnte Freinsheim mit der Überzahl zu wenig anfangen. „Da waren wir zu ungeduldig, haben zu viele lange Bälle gespielt und wollten das Siegtor mit der Brechstange erzwingen“, beschrieb der Übungsleiter die Schlussviertelstunde.

Die letzte Chance besaß Flügelstürmer Oliver Ziese, der eine Flanke mit der Innenseite statt mit dem Vollspann nahm und so einen Verteidiger anschoss. Und fast wäre es noch zum 1:2 gekommen. In der Endphase hatten die Gäste drei Eckbälle in Folge. „Da kann man so eine Begegnung auch verlieren“, gibt Schäfer zu bedenken. Letztlich sei die Punkteteilung wohl leistungsgerecht.

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