Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga-Aufstiegsrunde: Zweite Niederlage in Folge für FV Freinsheim

FVF-Trainer Christian Schäfer war nicht zufrieden mit der Rolle des Assistenten vor dem Lustadter Führungstreffer.
FVF-Trainer Christian Schäfer war nicht zufrieden mit der Rolle des Assistenten vor dem Lustadter Führungstreffer.

Der FV Freinsheim hat in der Aufstiegsrunde der Fußball-Bezirksliga Vorderpfalz beim FC Lustadt mit 0:2 (0:1) die Segel streichen müssen und damit zum zweiten Mal in Folge verloren. In der Endtabelle ist mehr als der derzeitige fünfte Tabellenplatz nicht mehr möglich.

Fehlende Durchschlagskraft in der Offensive war der Hauptgrund für die Niederlage der Freinsheimer, bei denen Innenverteidiger Lukas Pfaffmann ebenso ausfiel wie der kurzzeitig erkrankte Marcel Kaltenbach. Über eine halbe Stunde lang gab es auf beiden Seiten kaum zwingende Möglichkeiten. Lustadt zog sich zurück, lauerte auf Konter und hatte bei diesen Umschaltaktionen seine besten Momente. Etwa bei einer Chance, die Freinsheims Torhüter Florian Schatz mit einer Parade entschärfte.

Das Führungstor, das in der 36. Minute fiel, liegt Freinsheims Spielertrainer Christian Schäfer schwer im Magen. „Der Treffer entsprang einer krassen Fehlentscheidung. Die Abseitsstellung des Schützen war nicht knapp, sondern deutlich“, sagte der Coach. Der junge Assistent habe „sich in die Hose gemacht“. Dass der Schiedsrichter mit der Anerkennung des Treffers gezögert habe, nimmt Schäfer als Zeichen dafür, dass er Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Tores hatte.

FVF mit mehr Ballbesitz

Nach Wiederbeginn versuchten die Blau-Weißen, das Blatt noch zu wenden. „Wir hatten mehr Ballbesitz, doch es fehlten der Zug zum Tor und das Durchsetzungsvermögen“, erläutert der Trainer. Auch seien die Angriffe mitunter nicht gut ausgespielt worden, sodass es kaum zwingende Gelegenheiten gab. Eine Ausnahme war eine Möglichkeit für Jonas Schäfer, doch er brachte den nicht exakt gespielten Pass nicht sofort unter Kontrolle und schoss schließlich über den Kasten.

Vier Minuten vor dem Abpfiff machte Lustadt den Deckel drauf. Nach einem Fehlpass der Gäste fuhr der FCL einen Konter und schloss ihn mit dem 2:0 ab. „Diese Partie müssen wir nicht verlieren“, ärgerte sich Schäfer. Er hatte nur zwei Feldspieler auf der Bank, was auch der Abschlussfahrt der zweiten Garnitur geschuldet war, von der sonst Akteure hätten aushelfen können.

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