Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Bezirksliga-Aufstiegsrunde: RW Seebach siegt 3:0 gegen VfB Haßloch

Verwandelte einen Freistoß direkt: Lasse Peper.
Verwandelte einen Freistoß direkt: Lasse Peper.

Rot-Weiss Seebach hat gegen den Tabellenzweiten VfB Haßloch 3:0 (2:0) gewonnen und sich damit in der Aufstiegsrunde der Fußball-Bezirksliga Vorderpfalz auf Rang sechs verbessert. Die Formkurve der Mannschaft zeigt deutlich nach oben.

Das liegt auch daran, dass sich die Personalsituation entspannt hat. Die Seebacher mussten im Vergleich zur Aufstellung aus der Partie gegen Knittelsheim bei den Feldspielern nur einmal wechseln. Lasse Peper kam für den kurzfristig ausgefallenen Sergen Gülay. „Die Automatismen greifen wieder besser. Wenn wir alle Stammkräfte und Leistungsträger an Bord haben, sind wie nicht schlechter als sämtliche anderen Mannschaften“, sagt Trainer Roland Beck. Mit seiner Leistungsbereitschaft und Willensstärke mache das Team derzeit viel Spaß. Bemerkenswert sei, dass Rot-Weiss zuletzt gegen angriffsstarke Gegner zweimal ohne Gegentreffer geblieben ist.

Die Partie gegen Haßloch stand im Zeichen von Freistößen. „Beim Aufwärmen habe ich zu Lasse Peper gesagt, er solle mal Freistöße treten, weil er einen platzierten Schuss hat“, gibt Beck die Worte an den Mittelfeldspieler wieder. Gesagt, getan. Nach zwei Minuten gab es den ersten Freistoß in aussichtsreicher Position. Peper schoss, der Torwart konnte den Ball nur abklatschen, Georg Ester reagierte am schnellsten und es hieß 1:0. Günstig war auch der Zeitpunkt des zweiten Treffers (43.). Dieses Mal verwandelte Peper den noch leicht abgefälschten Freistoß direkt.

„Haßloch hatte zwar ein leichtes Übergewicht, aber wir haben gut verteidigt, waren körperlich präsent und hatten die klareren Chancen“, spielt der Coach auf zwei gute Möglichkeiten für Torjäger Jason Harrison an. Das 3:0 Mitte der zweiten Hälfte fiel erneut nach einem Freistoß. Während die Gäste noch mit dem Schiedsrichter diskutierten, führte Kapitän Robin Schwehm schnell aus und servierte André Werner die Kugel maßgerecht, sodass der linke Offensivspieler den Freiraum nutzen konnte. Beide Mannschaften beendeten die Partie zu zehnt. Haßloch wegen einer Roten Karte, Seebach, weil sich Harrison verletzte und es keine Auswechselmöglichkeit mehr gab.

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