Fussball
Bezirksliga-Aufstiegsrunde: RW Seebach beim FC Lustadt
„Eine gute Leistung bei der 1:2-Niederlage in Jockgrim, danach Heimsiege gegen Knittelsheim und VfB Haßloch belegen, dass die Tendenz aufsteigend ist“, freut sich Seebachs Coach Roland Beck. Dieses Hoch soll das Team in Lustadt bestätigen, zumal Beck endlich auch auswärts besser punkten will. Viele Gedanken an das Hinspiel will der Trainer nicht verschwenden. Anfang April hatten die Seebacher nach einer Stunde 2:1 geführt und schienen auf gutem Weg. „Dann sind wir gnadenlos ausgekontert worden und haben in den letzten 20 Minuten vier Gegentreffer hinnehmen müssen“, erinnert sich der Übungsleiter. 3:5 verlor Rot-Weiss, hat also am Sonntag noch eine Rechnung offen.
Beck ist zwar zuversichtlich, eine schlagkräftige Mannschaft nominieren zu können. Doch hinter dem Einsatz einiger wichtiger Spieler steht ein Fragezeichen. „Lasse Peper laboriert an einer Knieverletzung, und Jason Harrison hat sich am Sonntag gegen Haßloch eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen“, informiert der Coach. Dazu fallen Mohammad Ceylan, Aygün Coban und Fabian Bauer aus. Dafür hofft Beck, dass Bruno Ribeiro von Anfang an spielen kann und dass der zuletzt erkrankte Sergen Gülay wieder zur Verfügung steht. „Wir sind eine Wettkampfmannschaft, deshalb mache ich mir keine Sorgen“, erklärt der Trainer.
Beim FC Lustadt gibt es eine Parallele zu den Seebachern. Wie Rot-Weiss, hat der FCL eine geringe Fluktuation im Kader. Viele Akteure spielen schon lange für die Orange-Blauen. Am vergangenen Wochenende überzeugte Lustadt beim ungefährdeten 3:0-Sieg in Mutterstadt, auch wenn es die Gastgeber den Südpfälzern nicht allzu schwer gemacht hatten. Einer der wichtigsten Akteure des Teams von Trainer Cristian Radu ist der bald 36-jährige Routinier Michael Dambach, der auf der linken Seite defensiv wie offensiv überzeugte.