Gesicht(et) Ans rettende Land

Das Gesicht von Noah in der Wachenheimer Edith-Stein-Kirche.
Das Gesicht von Noah in der Wachenheimer Edith-Stein-Kirche.

Glasmalerei mit der Geschichte von der Sintflut gibt es in der Wachenheimer Edith-Stein-Kirche zu bewundern. Im Mittelpunkt steht natürlich Archenbauer Noah.

Noahs Blick aus großen Augen ist leicht aufwärts gerichtet, das bärtige Gesicht wirkt ernst. Zugleich zeigt es Hoffnung und Erwartung. Nach dem Buch Genesis wurde er von Gott beauftragt, zur Rettung vor der großen Flut eine Arche zu bauen. In der Edith-Stein-Kirche in Wachenheim stellt eines der schmalen Nordfenster die biblische Erzählung von der Sintflut dar.

Glasmaler Valentin Feuerstein zeigt Noah in Gemeinschaft mit einigen Menschen- und Tiergesichtern. Alle sind geschützt vom angedeuteten Holz der Arche und zugleich umringt vom wogenden Wasser. Noah hebt etwas seine Arme und wendet die Handflächen nach oben. Mit solcher Gestik und dem aufmerksamen Gesichtsausdruck gestaltet Feuerstein die Ergebenheit in göttliche Anweisungen.

Das Wasser der Flut wird in intensivem Blau dargestellt. Kraftvoll ziehen sich schwarze Bleibänder durch die Szenerie und umranden die Formen – mal in der Form eines schützenden Bogens, mal gewunden wie sanfte Wellen. Noahs nach vorn geneigte Gestalt und die begleitenden Menschen und Tiere wirken wie von einer Welle getragen. Eine Welle, die sie dem rettenden Land entgegen trägt.

Die Serie

So manche Gesichter, die uns umgeben, bergen alte oder neuere Geschichten. Wir erzählen sie.
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