Friedelsheim RHEINPFALZ Plus Artikel Anbau für Grundschule: Mehr Platz zum Lernen

Hier wird der Neubau mit vier neuen Räumen errichtet.
Hier wird der Neubau mit vier neuen Räumen errichtet.

An der Rückseite der Grundschule wird seit gut zwei Wochen gebaut. Der Anbau wird zusätzliche Räume beherbergen, die im April 2021 bezogen werden sollen.

An dem Standort in der Friedelsheimer Hauptstraße entstehen in dem einstöckigen Anbau vier neue Räume mit einer Gesamtnutzfläche von rund 230 Quadratmetern. Sie sollen Anfang April 2021 zur Verfügung stehen. Das teilte Torsten Bechtel (CDU), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wachenheim, auf Anfrage mit.

Seit dem Schuljahr 2019/2020 ist die Grundschule eine Ganztagsschule in Angebotsform. Erweitert wird die Betreuung durch Angebote der Betreuenden Grundschule vor allem freitagsnachmittags, wenn die Ganztagsschule mit dem Vormittagsunterricht endet. Für die neue Schulform ist mehr Platz nötig, als zur Verfügung steht. Deshalb entstehen in dem neuen Gebäude nun ein Mehrzweckraum – der teilbar und damit variabel nutzbar ist –, ein Spiel- und ein Ruheraum sowie ein Raum für die Betreuende Grundschule. Angebunden wird das neue Gebäude an das bestehende über das östliche Treppenhaus. Wegen der Naturschutzbestimmungen wurde das Gelände im Süden des bestehenden Schulgebäudes bereits im Frühjahr abgeräumt. Vor gut zwei Wochen begannen die Bauarbeiten.

Zuschüsse von Land und Kreis

Die Gesamtkosten für den Anbau schätzt die Gemeindeverwaltung auf rund 950.000 Euro. Davon sind 768.000 Euro zuschussfähig. Vom Land gibt es 460.000 Euro und vom Landkreis Bad Dürkheim knapp 77.000 Euro, was etwa 70 Prozent der zuschussfähigen Kosten ausmacht.

Nach Angaben von Bürgermeister Bechtel belaufen sich die Gesamtbaukosten nach der Ausschreibung momentan auf 566.000 Euro netto, bereits vergeben seien Arbeiten für 449.000 Euro. In der nächsten Sitzung des Verbandsgemeinderats sollen die übrigen Gewerke vergeben werden. Die Außenanlagen sind noch nicht ausgeschrieben. Hier fallen wohl rund 57.000 Euro netto an, für Honorare und Baunebenkosten noch einmal 120.000 Euro netto.

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