Bad Dürkheim 2:0-Führung verspielt
«FRIEDELSHEIM/WACHENHEIM.» In der B-Klasse Rhein-Mittelhaardt Nord hat der TuS Friedelsheim beim starken Aufsteiger VfL Neuhofen ein 2:2 erreicht. Der TuS Wachenheim hat mit dem 3:0-Sieg gegen den ASV Waldsee Boden gutgemacht.
Es war ein kurioses Spiel, in dem zunächst alles für die Gäste zu laufen schien. Nach einem Abwehrfehler der Gastgeber spielte Ilker Cirt einen Pass in die Schnittstelle der VfL-Viererkette, und Marco Bartnik traf zum 1:0 (13.). Wenig später gab es eine Rote Karte für einen Neuhofener. „Obwohl wir geführt haben und in Überzahl waren, hat nicht viel geklappt. Unser Spiel war zerfahren, auch wenn in der ersten Hälfte nichts angebrannt ist“, sagt TuS-Spielertrainer Tobias Bartnik. Es wurde sogar noch besser für die Gäste, denn Marco Bartnik erhöhte mit einem an ihm selbst verursachten Foulelfmeter auf 2:0 (64.). Doch bereits im Gegenzug verkürzte Neuhofen auf 1:2 und witterte Morgenluft. Die Friedelsheimer hatten zwar einige gute Möglichkeiten, um auf 3:1 zu erhöhen, doch sie scheiterten am VfL-Torhüter. Die Quittung folgte auf den Fuß, denn die Platzherren glichen mit einem Elfmeter aus (79.). „Vor der Partie wäre ich mit einem Remis zufrieden gewesen. Jetzt sind es zwei verlorene Punkte“, sagte der Coach. TuS Wachenheim - ASV Waldsee 3:0. Die erste Halbzeit verlief für die Gastgeber enttäuschend. „Schon bei der Ballannahme haben wir viele Fehler gemacht, unser Passspiel war nicht gut, und wir konnten von Glück sagen, dass Waldsee aus seinen Möglichkeiten nichts gemacht hat“, erläuterte TuS-Coach Michael Acker. Die 1:0-Pausenführung, für die Manuel Lutz nach einem von den Gästen zu kurz abgewehrten Freistoß von Simon Schubert sorgte, war glücklich. In der zweiten Hälfte lief es für Wachenheim besser, aber nicht gut. Es wurde besser kombiniert und schneller gespielt, doch der letzte Pass kam zu selten an, sonst wäre der Erfolg gegen die abbauenden Waldseer noch höher ausgefallen. Als sich Neuerwerbung Patrick Bruch auf der linken Seite durchsetzte und Robert Devel bediente, vollstreckte der zum 2:0 (59.). Das dritte Tor ging auf das Konto des gut freigespielten Schubert, der mit einem Schuss von der Strafraumgrenze aus Erfolg hatte (74.). Außerdem traf Bruch die Latte und Gerrit Rohr ließ eine riesige Chance aus.