Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Zum Einzelverkauf der Ausgabe als PDF
Donnerstag, 19. April 2018

28°C

Freitag, 23. März 2018 - 10:30 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Knapp sechs Tonnen Kerosin über Ramstein abgelassen

Die Condor-Maschine war von Frankfurt in Richtung Afrika unterwegs. Foto: dpa

Die Condor-Maschine war von Frankfurt in Richtung Afrika unterwegs. Foto: dpa

[Aktualisiert 16.35 Uhr] Und wieder wurde über der Pfalz Kerosin abgelassen. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) bestätigte entsprechende Informationen der RHEINPFALZ. Konkret handelte es sich um einen Vorfall am Freitag, 16. März. Ein Flugzeug der Luftlinie Condor war gegen 21 Uhr in Frankfurt in Richtung Afrika gestartet. Offenbar kam es während des Flugs zu einem Zwischenfall. Was das genau war, weiß die Deutsche Flugsicherung nicht. Laut der Fluglinie musste der Flieger „aufgrund einer technischen Fehlermeldung“ nach Frankfurt umkehren und vorher das Gewicht reduzieren. Deshalb sei Kerosin abgelassen worden. |gana

Zugang auswählen


Sie sind bereits Kunde?

Einloggen

Sie sind bereits Kunde?

Einloggen

 

Kurs der Maschine auffallend

Die Fluglinie hat eine Anfrage der RHEINPFALZ bislang nicht beantwortet. Klar ist laut DFS jedoch, dass die Maschine „südwestlich bis südöstlich von Ramstein“ Kerosin abgelassen hat. Die DFS beziffert die Menge mit 5,9 Tonnen. Auffallend war zudem der Kurs der Maschine. Der Pilot flog eine große Schleife in Richtung München über Ingolstadt sowie über die Pfalz, den Hunsrück und das Saarland. Denkbar wäre, dass er auf die Weise Kerosin verbrauchen wollte, um nicht so viel ablassen zu müssen. Aber trotz des Ablasses und der Schleife musste der Pilot den DFS-Angaben zufolge ein so genanntes „overweight landing“ absolvieren. Das bedeutet, die Maschine war bei der Landung schwerer als sie es eigentlich sein sollte. Gerade bei Langstreckenflugzeugen ist das maximal zulässige Startgewicht oft höher als das Landegewicht. Das hängt damit zusammen, dass die Maschinen meist vollbetankt werden, damit sie keinen Zwischenstopp einlegen müssen. Allerdings wird davon ausgegangen, dass die Flieger den Treibstoff verbrauchen bis zur kalkulierten Landung.

Pfalz-Ticker