1. FC Kaiserslautern Nicht ausruhen auf den Esmels und Sickingers
Nach dem Stadtderby in Morlautern wartet auf die U23 des 1. FC Kaiserslautern noch mal sowas Ähnliches wie ein Derby, ein Spiel, das zumindest ein bisschen Derbycharakter hat und bei dem der FCK was gutzumachen hat: die Begegnung mit dem SC Idar-Oberstein heute um 14 Uhr auf dem Kunstrasen in Mehlingen.
„Das Hinspiel hängt noch in den Knochen“, gibt FCK-II-Trainer Hans Werner Moser zu. Er erinnert sich nicht gern an den Tag, an dem sein Team mit 2:0 führte. „Das Spiel war eigentlich eingetütet, dann geben wir mit einem 2:2 wichtige Punkte ab.“ Die U23 habe nicht schlecht gespielt, sei aber in zwei, drei Momenten unkonzentriert gewesen und habe es nicht geschafft, zurückzukommen. Das soll sich diesmal ändern. Sein Team habe Heimrecht. In der Woche vor dem Morlautern-Spiel habe seine Elf auf Kunstrasen trainiert, um den Rasen zu schonen, sei dann gut vorbereitet gewesen für die Kunstrasen-Partie beim SVM. Diese Woche sei es nicht anders gewesen. „Wir haben fast nur auf Kunstrasen trainiert.“ Moser verleugnet zwar nicht, dass er den Rasen lieber mag. „Fußball gehört auf den Rasen.“ Aber in Anbetracht der Tatsache, dass nur so die Einheiten nahtlos stattfinden konnten, sei er froh, „dass wir den haben“. Wer von seinen Jungs da auflaufen wird, sei noch nicht hundertprozentig geklärt. „Ich habe da zwei, drei Varianten im Kopf“, sagt Moser. Seine Spieler seien weitgehend fit. „Der eine oder andere zieht mal die Nase hoch oder hustet rum, aber grippe- oder verletzungsbedingte Ausfälle gibt es nicht.“ Seine Mannschaft bilde die Basis, nach dem Spiel der Profis telefoniere er noch mit Cheftrainer Michael Frontzeck wegen eventueller Abstellungen. „Wir werden wieder eine gute Mannschaft auf den Platz stellen“, versichert der U23-Trainer, der sich für den Rest der Rückrunde was vorgenommen hat. „Wir wollen die gute Vorrunde wiederholen und uns nicht ausruhen auf den Esmels, Sickingers und Kühlwetters, sondern kucken, ob sich auch andere noch für das Treppchen nach oben eignen“, erklärt er im Hinblick auf die Jungs aus seinem Kader, für die die Tür zu den Profis schon geöffnet wurde. Er will zwar erfolgreich sein, will aber allen aus seinem Team die Möglichkeit geben, „sich zu zeigen und weiterzubilden“, erklärt er.
