1. FC Kaiserslautern
Die Stimmen zum FCK-Sieg in Fürth: „Ich bin total zufrieden mit der Art und Weise“
Ragnar Ache (Stürmer des FCK): „Es war sehr turbulent. Wir haben uns super zurückgekämpft. Letztes Jahr wäre das vielleicht anders ausgegangen, aber da sieht man mal, dass wir uns verbessert haben. Dass Jan Gyamerah mich nach dem Foul an mich schützt, ist vielleicht nicht schlau, aber es zeigt, wie eng die Mannschaft miteinander ist. Wir müssen jeden Punkt holen, den wir holen können, dann müssen wir schauen. Es wäre schön, wenn wir am Ende oben stehen könnten. Es kann sehr schnell nach oben gehen, aber auch sehr schnell nach unten. Das ist die Zweite Liga. Eine sehr komische, aber spannende Liga.“
Faride Alidou (Neuzugang FCK): „Ich kam erst gestern, die Zeit war sehr kurz. Die Mannschaft hat mich sehr gut aufgenommen, ich musste nicht viel machen. Ich freue mich sehr, mein Debüt gegeben zu haben, noch mehr freue ich mich über die drei Punkte. Ich sollte alles, was ich habe, reinwerfen. Am Ende ist es uns gelungen. Ich habe eine längere Zeit nicht gespielt, muss geduldig bleiben und wieder an mein altes Niveau herankommen. Irgendwann, wenn der Trainer es für richtig hält, stehe ich dann in der Startelf.“
Markus Anfang (Cheftrainer des FCK): „Wir haben heute von beiden Seiten ein richtig gutes Fußballspiel gesehen. Mit dem Ball haben wir eine gewisse Ruhe ausgestrahlt. In der zweiten Halbzeit haben es die Jungs richtig ordentlich gemacht. Wenn du auswärts in Fürth vier Tore schießt, gewinnst du auch zu Recht. Ich bin total zufrieden mit der Art und Weise, wie die Jungs gespielt haben. Ich muss Leon Robinson mal ein Lob aussprechen, der letzte Woche sein erstes Spiel von Anfang an gemacht und heute in der Kette gespielt hat – wir hatten keine Innenverteidiger mehr auf der Bank. Die Jungs haben das alle sehr gut gemacht, auch die, die von der Bank gekommen sind. Wir sind sehr glücklich mit dem Sieg.“
Jan Siewert (Trainer SpVgg Greuther Fürth): „Ich habe eine andere Wahrnehmung von der ersten Hälfte. Wir gehen verdient und folgerichtig in Führung. Wenn die zwei Pfostendinger reinfliegen, steht es vielleicht 3:0 oder 3:1, und dann kannst du anders spielen gegen eine Mannschaft, die lange, lange da oben mitmischen wird. Wir haben eine andere Situation. Wir finden Möglichkeiten, aber wir killen uns selber. Es ist extrem, extrem bitter, dass du für diesen Aufwand nicht belohnt wirst. Wenn die Dinger daliegen, musst du sie für dich nutzen. Du gewinnst in der Liga nichts, wenn du das nicht machst.“
