Sport
Fußball: Entwarnung – Pick und Starke wieder im FCK-Training
Sie waren schon wieder mittendrin: Die zuletzt angeschlagenen Offensivspieler Florian Pick und Manfred Starke haben am Montag wieder am spielerisch gehaltenen Mannschaftstraining des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern im türkischen Belek teilgenommen.
Fußball-Tennis stand bei besten Bedingungen, Sonnenschein und Temperaturen von 15 bis 17 Grad im Lauterer Trainingslager auf dem Vormittagsprogramm. Am Nachmittag, da haben Pick und Starke noch mal individuell trainiert, gab’s erneut einen kleinen Wettbewerb – mit Parcourslaufen, Passen und Schießen. Die FCK-Profis hatten ihren Spaß. In Belek geht es FCK-Chefcoach Boris Schommers auch darum, das Spiel mit Ball zu verbessern. Das hat einen einfachen Grund: Mit der Erfolgsserie vor der Winterpause und jüngst 16 von 18 Punkten hat sich der FCK bei der Gegnerschaft ein größeres Maß an Respekt verschafft, viele Teams werden gegen die Roten Teufel nun deutlich tiefer stehen. Das verlangt nach Lösungen auf engerem Raum.
Gier gewünscht
Standards sind ein Dauerbrenner – ebenso wie Abschlüsse. Die berühmte Gier vor dem Tor, die Gier nach dem Erfolg im gegnerischen Strafraum – das hat Schommers auch im sonst erfolgreichen Test beim 4:1 gegen den Schweizer Zweitligisten FC Aarau bis auf einige Ausnahmen vermisst. Nicht zuletzt deshalb stehen verstärkt auch Torabschlüsse auf den Trainingsplänen bis zum Wiederauftakt in der Dritten Liga. Der FCK muss erst montags ran, am 27. Januar (19 Uhr) zu Hause gegen Großaspach.
Fast ins Schwarze getroffen hätte am Sonntag im Test gegen Aarau Neuzugang Hikmet Ciftci. Aber auch so zeigte sich der 21 Jahre türkische U21-Nationalspieler zufrieden mit seiner Premiere im FCK-Dress. Und das in der eher ungewohnten Linksverteidigerrolle; meistens hat er bisher im defensiven Mittelfeld gespielt.
Techniker und Dolmetscher
Der Techniker fühlt sich wohl beim FCK. „Das ist eine coole Truppe, die Jungs sind alle sehr nett“, findet Ciftci, dessen Familie aus der Zentraltürkei stammt. Nevsehir befindet sich zwar nördlicher als das an der türkischen Riviera gelegene Belek. Und dennoch: „Es ist immer schön, wenn man in die Heimat kommt“, sagt Ciftci. „Ich spiele hier auch den Dolmetscher. Das hilft mir auch, noch ein bisschen näher an meine neue Mannschaft ranzukommen“, sagt der gebürtige Neusser, mit unüberhörbar rheinländischem Zungenschlag im Telefon-Interview mit der RHEINPFALZ. Auch sportlich will er sich in den nächsten Tagen und Wochen ins Zeug legen und ins Team arbeiten.
