Wirtschaft Zur Sache: Ersatzbusse zwischen Rastatt und Baden-Baden

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Parallel zu der gesperrten Bahnstrecke zwischen Rastatt und Baden-Baden hat die Deutsche Bahn (DB) einen dichten Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, die alle sechs Minuten fahren sollen. Dadurch soll der Zeitverlust bei einer ICE-Fahrt beispielsweise zwischen Mannheim und Basel auf rund eine Stunde begrenzt werden. Im ICE-Fahrplan gibt es folgende Veränderungen: Die ICE von Mannheim, die aus Hamburg und Berlin kommen, fahren bis Rastatt. Die ICE, die aus Nordrhein-Westfalen kommen, fahren dagegen nur bis Karlsruhe. Wer weiter in Richtung Freiburg und Basel fahren will, muss dort in den (planmäßig 15 Minuten später folgenden) ICE aus Hamburg umsteigen und damit bis Rastatt fahren. Der rund 20 Kilometer lange Abschnitt zwischen Rastatt und Baden-Baden muss dann mit einem Ersatzbus zurückgelegt werden. Von Baden-Baden nach Freiburg und Basel fährt stündlich ein Fernverkehrszug. Die Direktverbindungen über Basel hinaus nach Zürich, Chur oder Interlaken gibt es allerdings derzeit nicht. Dank des dichten Taktverkehrs in der Schweiz gibt es allerdings in Basel meist Anschlüsse ohne lange Wartezeiten. Die gleiche Fahrplan-Systematik gibt es auch in der Gegenrichtung. Damit gibt es immerhin stündlich eine Fernzug-Verbindung von Mannheim nach Basel und zurück, allerdings mit zweimaligem Umsteigen zwischen Zug und Ersatzbus. Die ICE und TGV von Paris nach Stuttgart und umgekehrt werden über Mannheim umgeleitet. Reisende von Paris nach Karlsruhe und umgekehrt müssen in Mannheim umsteigen, was mit einer erheblichen Verlängerung der Reisezeit verbunden ist. Laut DB können Kunden auf der betroffenen Strecke ihre Fahrkarten für andere als die ursprünglich gebuchten Züge auch auf weitläufigen Umleitungsstrecken nutzen oder diese bei Reiseverzicht ohne Gebühr zurückgeben.

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