MEINUNG RHEINPFALZ Plus Artikel Zu den neuen Bankkarten: Augen auf und alles gut lesen

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Den Brief mit der neuen Bankkarte muss man sich bei vielen Instituten genau durchlesen. Sonst drohen beim Bezahlen Überraschungen.

Viele Sparkassen und Volksbanken machen es ihren Kunden mit Doppel-Kartenlösungen etwas einfacher. Dafür nehmen sie oft höhere Kontogebühren als Direktbanken

An rund 7000 Geldautomaten, bei vielen Shell-Tankstellen oder bei zahlreichen Supermärkten kostenlos Geld abheben mit der Girocard-Debitkarte – das schreibt etwa die Comdirect-Bank ihren Kunden.

Auch das Kleingedruckte gut lesen

Im Kleingedruckten allerdings steht, dass manche Geldautomatenbetreiber bei Giro- wie Visa-Debitkarte ihrerseits Entgelte berechnen. Die werden vor der Auszahlung am Automaten angezeigt. Man muss also wirklich immer genau hinschauen.

Die Comdirect hat die bisherige Girocard jetzt neu aufgelegt, verschickt aber zugleich eine Visa-Debitkarte. Zusätzlich zur Visa-Kreditkarte. Otto-Normalkunde hat also drei Karten für ein und dasselbe Konto im Geldbeutel: die Girocard für Deutschland, die hierzulande noch nicht überall akzeptierte Visa-Debitkarte fürs Bezahlen und Abheben auch im Ausland sowie eine Kreditkarte. So geht man auf Nummer sicher, muss aber den Überblick behalten.

Was die Gebühren angeht, haben viele Banken auch wegen der Nullzinsen vor den jüngsten Erhöhungsschritten kräftig zugelangt. An den neuen Debitkarten verdienen die US-Giganten Visa und Mastercard kräftig. Kunden kann man nur raten, auch hier genau zu vergleichen. Kosten die neuen Karten jeweils Extra-Gebühren – oder sind sie in Kontopaketen enthalten? Portale wie Verivox oder Check24 helfen ebenso wie die Stiftung Warentest. Jeder muss für sich überlegen: Welche Bankleistungen und wie viel Kundenservice brauche ich wirklich? Schnellschüsse können dabei zu Eigentoren werden.

Ausführliche Fragen und Antworten zum Thema neue Bankkarten lesen Sie hier.

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