Einzelhandel Umsatz im April leicht erholt
Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Freitag mitteilte, lagen die preisbereinigten Umsätze nach vorläufigen Berechnungen um 3 Prozent über denen des Vorjahres. In Deutschland betrug das Umsatzplus gegenüber April 2020 real (preisbereinigt) 5,1 und nominal 6,4 Prozent.
Dabei zeigten sich den Angaben zufolge große Differenzen in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen. Während die Handelserlöse bei Nicht-Lebensmitteln im Vergleich zum April 2020 mit plus 8,1 Prozent kräftig zulegten, ging der Umsatz mit Lebensmitteln um 2,6 Prozent zurück. Letzterer hatte im April vergangenen Jahres stark zulegt, hieß es. Grund für die Differenzen seien die unterschiedlichen Auswirkungen der Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung.
Im umsatzstärksten Segment, dem Einzelhandel mit Waren verschiedener Art in Verkaufsräumen (einschließlich Lebensmittel), sanken die Umsätze gegenüber den Vorjahreswerten um 2,3 Prozent. Dagegen verzeichneten die ebenfalls großen Bereiche „Sonstige Güter“, zu denen etwa Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zählen, und „Sonstige Haushaltsgeräte, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“, Zuwächse von 17 beziehungsweise 4,8 Prozent.