Wirtschaft Schweitzer: BASF-Standort Ludwigshafen soll stark bleiben

 Ministerpräsident Alexander Schweitzer (rechts) trifft (von links) den BASF-Chef Markus Kamieth, BASF-Vorstandsmitglied Stephan
Ministerpräsident Alexander Schweitzer (rechts) trifft (von links) den BASF-Chef Markus Kamieth, BASF-Vorstandsmitglied Stephan Kothrade und Uwe Liebelt, President European Verbund Sites der BASF.

Die Mainzer Landesregierung hat ein großes Interesse daran, dass der BASF-Standort Ludwigshafen langfristig stark bleibt.

Das sagte am Dienstag der rheinland-pfälzischen Ministerpräsident Alexander Schweitzer beim jährlichen Treffen der Landesregierung mit Vorstandsmitgliedern des Chemiekonzerns in Mainz. Am 26. September erst hatte die BASF eine neue Strategie vorgestellt, mit der der Konzern bevorzugtes Chemieunternehmen für die grüne Transformation seiner Kunden sein will, wie BASF-Chef Markus Kamieth am Dienstag erläuterte. Dazu gehört aber auch, das defizitäre Stammwerk unter anderem durch weitere Anlagenschließungen und Personalabbau wieder fit zu machen. Der Landesregierung sei es wichtig, sagte Ministerpräsident Schweitzer, dass daraus ein gestärkter Stammsitz Ludwigshafen mit guten und sicheren Arbeitsplätzen hervorgehe.

„Starker Eckpfeiler für Erfolg der BASF“

Ab Herbst verhandelt die BASF eine neue Standortvereinbarung, die bislang im Stammwerk betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2025 ausschließt. Katja Scharpwinkel, BASF-Vorstandsmitglied und Standortleiterin Ludwigshafen, erläuterte in Mainz, dass Ludwigshafen ein führender, nachhaltiger Chemiestandort für Europa werden und ein starker Eckpfeiler für den Erfolg von BASF bleiben solle. Eine erfolgreiche BASF brauche einen starken Standort Ludwigshafen im Industrieland Rheinland-Pfalz. Die Mehrzahl der Anlagen im Stammwerk sei wettbewerbsfähig, der Verbund biete sehr gute Voraussetzungen für die langfristige Transformation.

Schweitzer sagte, der rheinland-pfälzische Weg des stetigen Dialogs habe sich bewährt. Besonders die Chemieindustrie befinde sich derzeit in einer herausfordernden Situation. Für die Beschäftigten, die Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz sei es wichtig, den Weg zur Transformation gemeinsam zu beraten und zu gehen.

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