Meinung Pirmasenser Firma Profine ist fit für die Zukunft
Der Begriff Nachhaltigkeit hat fast schon etwas von einer Floskel, einer meist inhaltsleeren Worthülse. Das gilt oft auch in der Wirtschaft. Bisweilen hat man das Gefühl hinter dem Wort steckt mehr Marketing als faktisches Handeln. Bei Profine ist es anders. Der Kunststoffprofilhersteller wird Stück für Stück auf Nachhaltigkeit getrimmt.
Das ist weder ein Lippenbekenntnis noch wirtschaftlich unrentabel. Firmenchef Mrosik will bis 2027 den Strom für sein Unternehmen aus erneuerbarer Energie beziehen. In Bosnien hat er deshalb einen Mega-Solarpark gebaut, für Pirmasens laufen Pläne für eine große Photovolatikanlage. Das ist gut fürs grüne Gewissen, dürfte sich aber auch finanziell auszahlen – gerade mit Blick auf die hohen Stromkosten in Deutschland.
Investitionen zur Absicherung der Produktion
Profine setzt mit dieser Nachhaltigkeitsstrategie auf die Zukunft, investiert jetzt, um auch in den kommenden Jahren produzieren zu können. Dazu passt, dass das Unternehmen ein Werk in der Ukraine unterhält. Sollte der Krieg dort enden, steht der Wiederaufbau an. Womöglich mit Fensterprofilen der Firma Profine. In den USA beginnt demnächst die Profilherstellung in einem eigens dafür geschaffenen Werk. So hofft Profine-Chef Mrosik, die drohenden Strafzölle umgehen zu können.
All das ist nicht nur vorausschauendes Unternehmertum, sondern letztlich auch nachhaltig. Profine stellt macht sich fit für die Zukunft.

