Wirtschaft Phoenix: Geschäft wächst, Gewinn schrumpft

«Mannheim». Der Mannheimer Pharmagroßhändler Phoenix Group, mit mehr als 2200 eigenen Apotheken auch einer der größten Apotheker Europas, hat sein Geschäft ausgedehnt, musste beim Ergebnis aber zurückstecken.
Wie Phoenix gestern mitteilte, erhöhte sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 (31. Januar) die Gesamtleistung um 5,3 Prozent auf 8,0 Milliarden Euro. Der Wert setzt sich aus Umsatz und Warenumschlag gegen Dienstleistungsgebühr zusammen. Europaweit zählte Phoenix Ende Januar 33.944 Mitarbeiter, davon 762 in Mannheim. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag mit 92,9 Millionen Euro 5,4 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals. Als Grund dafür nannte Phoenix Einmalaufwendungen für Optimierungsprogramme. Im Mai hatte Phoenix-Chef Oliver Windholz für das Gesamtjahr ein stagnierendes Ebitda vorhergesagt. Es fielen einmalige Belastungen für Optimierungsprozesse und Stellenabbau in Großbritannien an.