Glücksspiel Neue Technik für Lotto-Geschäfte – auch in der Pfalz
Die staatliche Lotteriegesellschaft hat beim Umsatz in ihrem Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,3 Prozent auf knapp 436 Millionen Euro zugelegt (2023: 418 Millionen Euro).
Das ist nach Unternehmensangaben der höchste Jahresumsatz von Lotto Rheinland-Pfalz seit 2007 und zugleich die dritte Umsatzsteigerung im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr in Folge. Jürgen Häfner, der Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, spricht mit Blick auf das Unternehmen von „Krisenfestigkeit und Verlässlichkeit“. Er hebt zudem die „stabile Kundenbasis in den Annahmestellen und online“ hervor.
880 Lotto-Annahmestellen
Die über ganz Rheinland-Pfalz verteilten rund 880 Annahmestellen und die dort 6500 Beschäftigten zusätzlich zu den 152 Mitarbeitern in der Verwaltung sieht das Unternehmen weiter als Rückgrat des Erfolges.
In den Annahmestellen werden den Angaben zufolge rund 71 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftet. Sie würden außerdem gerade auch in kleineren Gemeinden als „wichtige Orte der Kommunikation geschätzt“. In diesem Jahr will Lotto Rheinland-Pfalz alle Annahmestellen mit Terminals „neuester Technologie“ ausstatten. Sie sollen den Spielprozess weiter modernisieren.
Top-Gewinn in der Pfalz 2024 mehr als 1 Million Euro
Der höchste Gewinn in der Pfalz im Jahr 2024 betrug 1,04 Millionen Euro. Er ging für 16,50 Euro Einsatz in den Kreis Germersheim und wurde in der Lotterie Eurojackpot erspielt. Sie war mit rund 135 Millionen Euro Umsatz in Rheinland-Pfalz das erfolgreichste Produkt der staatlichen Lotterie, deren Stiftung im Bundesland 2024 insgesamt rund 1,4 Millionen Euro an Unterstützung für Soziales, Kultur und Sport aufgebracht hat. Zusätzlich dazu gingen im Jahr 2024 über direkte Ausschüttungen etwa aus Glücksspirale und Umweltlotterie mehr als 4,8 Millionen Euro an gemeinnützige Organisationen.
„Aus Steuern und Einnahmen aus der Veranstaltung der staatlichen Lotterien flossen über 150 Millionen Euro in den Landeshaushalt“, sagt der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Staatssekretär Stephan Weinberg.