Mannheim
MVV und Hafengesellschaft bauen Ladepark für E-Laster
Der erste Bauabschnitt des Ladeparks umfasst MVV-Angaben vom Montag zufolge vier Schnellladepunkte: einen Ladepunkt mit einer Leistung von bis zu einem Megawatt, also 1000 Kilowatt (kW), sowie drei Ladepunkte mit jeweils 400 kW Leistung. Mit einer Ladeleistung von 1000 kW können den Angaben zufolge Elektro-Laster in rund 45 Minuten Strom für eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern nachladen. Damit ist diese Kombination aus Fahrzeug und Lademöglichkeit vor allem für den regionalen Güterverkehr geeignet.
Investition von 3,2 Millionen Euro
Der Baubeginn ist laut MVV für das dritte Quartal 2026 geplant, die Inbetriebnahme soll bis Anfang 2027 erfolgen. Das Projekt wird auf ein Investitionsvolumen von rund 3,2 Millionen Euro beziffert. Der E-Lkw-Ladepark im Mannheimer Handelshafen in der Werfthallenstraße soll sich an den Bedürfnissen der ansässigen Logistikunternehmen orientieren.
Der rund 2500 Quadratmeter große Ladepark soll öffentlich zugänglich sein. Das Projekt soll zur Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs sowie zur weiteren Entwicklung des Mannheimer Hafens beitragen – auch mit Blick auf Klimaschutzaspekte.
Spätere Erweiterung möglich
Je nach Verlauf der Nachfrage nach Strom an den E-Lkw-Ladesäulen könne, so die MVV, nach den ersten vier Ladepunkten ein zweiter Bauabschnitt mit vier weiteren realisiert werden. Betreiber des Ladeparks soll die MVV Energie AG sein.
Uwe Köhn, Hafendirektor der HGM, sieht in dem Angebot an die Unternehmen im Hafengebiet mit Blick auf die „Elektrifizierung der letzten Meile“ eine „umweltfreundliche und zukunftsweisende Transportlösung“.