Wirtschaft Meldungsmarkt: Uniwheels-Zentrale in Bad Dürkheim bleibt erhalten

Aufatmen für die 250 Beschäftigten der Uniwheels-Zentrale in Bad Dürkheim: Der Käufer des Alufelgen-Herstellers, der US-Wettbewerber Superior Industries International Inc. mit Sitz in Southfield, Michigan, wird den Firmensitz der Pfälzer erhalten. Der amerikanische Branchenprimus will, wie bereits berichtet, auch die Standorte von Uniwheels in Fußgönheim, Lüdenscheid, Werdohl und Stalowa Wola/Polen weiterführen und die Produktionswerke ausbauen. Uniwheels produziert mit 2900 Mitarbeitern, davon 250 in Bad Dürkheim, Alufelgen unter anderem der Marken ATS, Rial, Alutec und Anzio. Das Unternehmen setzte im vergangenen Jahren 8,8 Millionen Räder ab. Unter dem neuen Dach sollen zusammengenommen 20 Millionen Alufelgen jährlich hergestellt werden. Unter 53 Zielen können Passagiere am Flughafen Hahn im Sommerflugplan wählen. Er startet morgen mit der Sommerzeit. Vor einem Jahr waren es noch drei Ziele weniger, wie der Hunsrück-Airport mitteilte. Die jetzigen 53 Strecken verteilen sich auf die Fluggesellschaften Ryanair (43), Wizz Air (9) und Sun Express (1). Der Billigflieger Ryanair senkt geringfügig die Anzahl seiner Flüge. Mittlerweile starten die Iren auch im Umkreis des Hunsrück-Flughafens in Luxemburg und Köln/Bonn sowie nun zusätzlich in Frankfurt. Neu sind bei Ryanair-Flügen vom Hahn die Ziele Neapel und die Azoren-Hauptstadt Ponta Delgada (Portugal). Bergamo bei Mailand dagegen steuern die Iren nicht mehr vom Hahn aus an. Der Flugplan der Wizz Air startet mit dem Ziel Sofia, das aber im Mai wegfällt – dafür folgt im August Kiew. Die gegenwärtige Privatisierung des hoch defizitären Flughafens Hahn hat laut einer Sprecherin keinen Einfluss auf den Sommerflugplan: Die chinesische HNA-Gruppe will die rheinland-pfälzischen Mehrheitsanteile am Hahn (82,5 Prozent) übernehmen, die pfälzische ADC GmbH Hessens Anteile (17,5 Prozent). Südwest |jus