Grafik Immer mehr Studierende sind noch minderjährig

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Dieser Tage hat an Deutschlands Hochschulen das neue Wintersemester begonnen. Vor einem Jahr, dem letzten „normalen“ Studienhalbjahr vor der Corona-Pandemie, waren laut Statistischem Bundesamt deutschlandweit rund 2,9 Millionen vorwiegend junge Frauen und Männer eingeschrieben, davon 123.200 an den Hochschulen in Rheinland-Pfalz. Das Besondere: Immer mehr Studierende sind minderjährig, also jünger als 18 Jahre. Die Gründe dafür sind das verkürzte Abitur in den meisten Bundesländern sowie der Wegfall des Zivil- und Wehrdienstes seit dem Jahr 2011. Deutschlandweit studierten im Wintersemester 2019/20 rund 4600 Minderjährige, zehn Jahre zuvor, im Semester 2009/2010, waren es noch lediglich 760. In Rheinland-Pfalz waren laut Statistischem Landesamt im Semester 2019/20 75 Studierende minderjährig, 2009/2010 waren es erst 23.

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